Postybell: Briefkasten-Gadget versendet Benachrichtigung bei Posteinwurf

postybell

Wer häufiger umsonst zum Briefkasten rennt, der könnte an Postybell Gefallen finden: In den Briefkasten eingebaut versendet Postybell bei Zustellungen Benachrichtigungen an Handys.

Die Idee an sich ist dabei nicht neu und hat bereits einige ähnliche Entwicklungen hervorgebracht, die Benachrichtigungen an ein über Bluetooth oder WLAN verbundenes Gerät verschickten – Postybell geht hier andere Wege und nutzt ein GSM-Modul, um Benachrichtigungen ungeachtet der Entfernung zwischen Briefkasten und Empfänger-Gerät zuzustellen.

Die Form als auch das Ziel der Benachrichtigungen können dabei bequem über eine zugehörige App festgelegt werden – Postybell versendet SMS und E-Mails, tätigt aber auch Anrufe. Wer möchte kann zudem ein Log erstellen lassen, um daraus etwa auf Zustellzeiten zu schließen.

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Energie bezieht Postybell standardmäßig aus einem 400 mAh Akku, der bei kritischem Füllstand ebenfalls eine Benachrichtigung auslöst und wahlweise über ein optional erhältliches Solar-Ladegerät, oder aber am heimischen Rechenknecht über USB wieder aufgeladen wird. Laut Hersteller-Angaben soll die Kapazität aber für bis zu drei Monate Betrieb ausreichen.

Obwohl sich Postybell derzeit noch auf der Suche nach Geldgebern befindet, planen die Entwickler Oren und Noga Lasman bereits die Integration von Gas-, Wärme- und Feuchtigkeits-Sensoren nebst einer Kamera, die es künftigen Versionen ermöglichen soll, Fotos der neu eingetroffenen Post zu versenden. Los geht’s ab 40 Dollar und zugestellt wird im August diesen Jahres, das allerdings noch ohne Benachrichtigung.

[PSFK]

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  1. Gute Idee es mit GSM- Modul zu realisieren.
    Da wird man auch Unterwegs benachrichtigt.

    Vor Jahren realisierte ist so etwas mit umgebauten Funk-Klingel,
    bei der paralleler zum Klingel- Taster ein Mikroschalter angeschlossen wurde, den die Bewegung der Briefkastenklappe betätigt.

    So einen GSM- Bief- Benachrichtiger könnte man heute aus preiswerten GPS- Trecker realisieren…
    (Ab ca. 20 €) http://www.ebay.de/bhp/mini-gps-tracker
    Das als Tipp für die Jungunternehmer, die es „entwickeln“ wollen…

    Ähnliche professionelle GSM- Datenleitsysteme gibt es schon länger,
    mit mehreren digitalen und analogen Steuer- Eingängen und Ausgängen.
    (Z.B. für Kühlhausalarm bei Temperaturanstieg)
    Die Preise sind aber auch professionell, wohl wegen der geringen Stückzahlen / Bedarf.

    1. Klingt ein wenig nach optimierten RaspberryPi-Experimenten. :)
      @Sell: Irgendwie versteh ich deinen Kommentar mal wieder nicht:

      Bei den WLAN-Varianten wird man auch unterwegs benachrichtigt, nur halt nicht per SMS.
      Warum soll ich einen GPS-Tracker kaufen um sowas zu realisieren? Nur um an das vermeintlich billige GSM-Modul zu kommen? Das geht auch besser.
      Dass GSM-Module zum Versenden und Empfangen von allerlei Informationen seit Jahren benutzt werden, dürfte auch nicht überraschen, das hier gezeigte ist ja lediglich die Idee bestehende Technik günstig zu verwerten.
      Ach und bitte versuch mal in deinen Kommentaren etwas mehr deutsch zu verwenden, die sind teilweise wahrhaft schwer zu lesen (wobei ich GPS-Trecker schon wieder fast „cool“ finde).

      1. Signalisierung via GSM hat den Vorteil der unbegrenzten Reichweite.
        (Z.B. Unterwegs, oder am zweiten Wohnsitz)
        Und Signalisierung via SMS ist Idiotensicher zuzuordnen.
        Die billigste Art SMS automatisch zu senden ist eben GPS- Treker. (ab 17 €)
        Oder kann eine/r hier noch günstigere Hardware mit diesen Eigenschaften nennen ???
        (Man könnte es auch mit Handy machen, was aber drücken mehrere Tastenfolgen erfordert, was z.B. eine „Basic- Briefmarke“ steuern könnte… Was teurer ist und Ahnung erfordert !)

        TIPP. Und für Alle die es noch billiger haben will:
        Im alten Handy mit Prepaid SIM,
        praller zu der Anruftaste im Handy,
        einen Mikroschalter oder ein Reed Kontakt anklemmen,
        den bewegte Briefkastenklappe betätigt.
        Oder kleinen IR- Bewegungsmelder.

        Funktion: Manipulieren am Briefkasten schließt Kontakt, der ein GSM Anruf an dein Handy am Körper auslöst.
        Der GSM- Nummer deines Briefkasten- Handys hast du vorher im Telefonbuch den Namen „Briefkasten- Sensor“ zugeornet.
        Wenn der Angerufener rechtzeitig auflegt, entstehen nicht mal Gebühren für den Signalisierungs- Anruf.
        (Der Briefkasten- Handy müsste nach abgelehnten Anruf automatisch in Startposition zurückkehren. Vorher testen)

        Jetzt aber ab zum basteln, in der langweiligen Sommerzeit…

        1. PS: Man könnte damit auch die bösen Reklame- Spamer zeitnahe inflagranti erwischen, um die zu sanktionieren…

  2. Die Grundidee ist schon einmal klasse. Ich selber nutze so eine Version die mit der Türklingel verbunden ist, funktioniert mit simplen Funksignal. Icj denke aber dennoch das es besser wäre das Gerät ordentlich in einen Briefkasten einzubauen, wegen mir mit einer solarfläche aussenteil und den ganzen Briefkasten zu verkaufen anstatt das teil alleine. In solche Kästen eingebaut wie oben zu sehen, gibt das doch eher Diebstahl als SMS das Post da ist…

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