Glück gehabt: Karte zeigt alle Asteroideneinschläge auf die Erde seit 2000

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Zwischen 2000 und 2013 schlugen auf die Erde 26 Asteroiden ein, die meisten davon - zum Glück - in unsere Ozeane. Sie verursachten Explosionen, in denen bis zu 600 Kilotonnen Energie frei wurden. Zum Vergleich: Die Atombombe, die 1945 die japanische Stadt Hiroshima zerstörte, explodierte mit etwa 16 Kilotonnen. Im Folgenden eine Karte der Asteroideneinschläge seit 2000.

Die unten stehende Grafik stammt von Globaia.org, die berechneten Einschlagsorte von der „Nuclear Test Ban Treaty Organization“. Die Organisation betreibt 60 Infraschall-Stationen, die sich über den gesamten Globus verteilen. Eine solche Station erkennt Infraschallwellen, also Schallwellen, die für das menschliche Ohr unhörbar sind. Derartige Schallwellen sind kennzeichnend für nukleare Explosionen, wie sie zum Beispiel in Vulkanausbrüchen oder Asteroideneinschlägen geschehen.

Den Überwachungsstationen zufolge schlugen seit 2000 26 Asteroiden auf die Erde ein:

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[B612 Foundation via Gizmodo.com, Bilder: Globaia.org, B612 Foundation]

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  1. Was schreibst du denn für nen Unsinn…

    -600kilotonnen Energie, puh im laden seh ich doch immer nur 3kg Säcke Energie :/
    -nicht alle Schallwellen die wir nicht hören sind infraschall, das ist nur Schall unter 20hz, also sehr tiefe Töne die sich über entsprechend weitere Strecken verbreiten.
    -ja auch bei nuklearen Explosionen entstehen solche infraschallwellen, aber nein, deshalb erzeugt nicht jeder Vulkanausbruch und jeder Einschlag ne nukleare Explosion O.o
    -du könntest noch den Unterschied zwischen Asteroid und Meteorit erklären, wenn du das iwo abschreiben kannst…

  2. @Autor

    Deiner/n These/Zahlen nach hatte der Einschlag in Russland der 2013 von vielen gefilmt wurde mehr Kraft als ca 40x Hiroschima.

    Denk da noch einmal drüber nach ;)

    1. Irgendwo MUSS der Wurm drin sein. Es kann nicht sein das Menschen den Absturz filmen können wenn dieser mehr als 40x so stark wie Hiroschima gewesen ist. Denn wär das so, wären die Videos ja z.B. nie ins Internet gelangt ;)

  3. 1) Außerhalb der Erdatmosphäre spricht man bei Asteroiden und Kometen auch von Meteoroiden. Durchdringen diese die Atmosphäre der Erde, nennt man sie unisono Meteoriten.

    2) Wieviel Schaden die Explosion eines Meteoriten, oder einer Atombombe, anrichtet, hängt stark von der Höhe ab: Die Hiroshima-Bombe kam zwar “nur” auf ca. 13-16 Kilotonnen Energie, explodierte jedoch in einer Höhe von lediglich 580 Metern. Der Tscheljabinsk-Meteorit, auf den sich die Angabe von 600 Kilotonnen bezieht, explodierte dagegen in einer Höhe von um die 20 000 Metern. Dadurch hatte die kombinierte Stoß- und Druckwelle bereits viel ihrer Energie an die umgebende Luft (Reibung) abgegeben. Dennoch reichte die Energie aus, um ca. 7000 Gebäude der Stadt teilweise schwer zu beschädigen. Wäre der Meteorit näher am Erdboden explodiert, z.B. bei einem steileren Einfallswinkel, gäbe es kein Tscheljabinsk mehr.

    3) E = m * c²: Nicht nur das der Tscheljabinsk-Meteorit mit seinen ca. 10 000 Tonnen erheblich schwerer war als die Hiroshima-Bombe, er bewegte sich auch noch mit fast 70 000 Kilometern pro Stunde. Die Hiroshima-Bombe schaffte dagegen nur ein paar Hundert Kilometer pro Stunde. Aus der enormen Geschwindigkeit resultiert, generell, die enorme Energie, die Meteoriten bei Explosion oder Einschlag freisetzen.

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