Blackberry P’9982 Porsche Design und Z10 im Vergleich

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Es muss nicht unbedingt ein Auto sein, dass unter dem Namen Porsche für Prestige-Gefühle sorgt. Mit dem Blackberry P'9982, welches technisch weitestgehend auf dem Z10 basiert, lässt sich ein Stückchen Luxus in die Hosentasche holen. Wir haben die zwei Smartphones gegenübergestellt.

„Es waren einmal zwei Brüder, der eine bodenständig, der andere reich…“, könnte die Geschichte zweier Smartphones beginnen, die so gleich und doch so unterschiedlich sind. Auch, wenn das Blackberry P’9982 Porsche Design in weiten Teilen seine Eigenschaften mit dem des Z10 teilt, müssen Liebhaber des Luxuswagen-Images deutlich tiefer in die Tasche greifen – 1.650 Euro, um präzise zu sein. Ein besonderer Geschmack hatte eben schon immer seinen Preis.

Nicht nur innere Werte zählen

Das P’9982 verfügt über einen 4,2 Zoll großen Screen, welcher mit 1.280 x 768 Pixeln auflöst. Herzstück sind ein 1,5 Ghz Qualcomm-Zweikern-Prozessor mit 2 GB Arbeitsspeicher. Damit dem kleinen Porsche unterwegs nicht der Saft ausgeht, verfügt es über einen 1.800 mAh starken auswechselbaren Akku. Je eine 2-Megapixel-Front- und 8-Megapixel-Rückkamera erweitern das Repertoire des Blackberry ebenso wie Micro-USB 2.0, Micro-HDMI, NFC, Bluetooth 4.0 LE, GPS, WLAN, UMTS mit HSPA+ und nicht zuletzt LTE. Sieht man sich die beiden Märchenbrüder genauer an, fallen – ganz neben dem Offensichtlichen – einige Unterschiede im Detail auf.

Hier geht’s zum Test des Blackberry Z10!

So bietet das Blackberry P’9982 Porsche Design mit 64 GB internem Speicher (mit microSD um bis zu 64 GB erweiterbar) deutlich mehr Kapazität als das Z10, das gerade einmal 16 GB zur Verfügung stellt. Obwohl die beiden Smartphones ihren unterschiedlichen Designs zum Trotz nahezu identische Maße aufweisen, ist das Luxusmodell kaum merklich größer und wiegt mit 140 Gramm unwesentliche 5 Gramm mehr als das Standardmodell. Die von Seiten des Herstellers angegebenen neun Stunden im UMTS-Betrieb und bis zu acht Stunden im GMS-Modus lassen die Sprechzeiten im Vergleich zum Z10 etwas kürzer kommen.

P’9982: Italienisches Leder und Edelstahl

Dass Porsche für ein ganz bestimmtes Image steht, ist hinlänglich bekannt. Die Köpfe hinter Porsche Design, die regelmäßig alltägliche Gegenstände wie Kugelschreiber in Luxusgüter verwandeln, haben auch beim Blackberry P’9982 Porsche Design keine Abstriche gemacht. Ein Rahmen aus satiniertem Edelstahl, sowie eine Rückabdeckung aus italienischem Leder vermitteln bereits, an was für ein Publikum sich das Smartphone richtet. Hinzu kommt der deutlich kantigere Formfaktor, der sich deutlich von dem an iPhones orientiertem Design des Z10 abgrenzt.

Trotz all der erlesenen Materialien, sitzt der Deckel des Porsche-Handys etwas lockerer und wackelt gelegentlich etwas beim Umgreifen. Zudem scheint seine Oberfläche etwas Emfpfindlich gegenüber tiefen Eindrücken zu sein. Eine Schutzhülle ist deshalb, nicht zuletzt wegen des Preises, Pflicht. Ehemalige Besitzer eines Z10 können das P’9982, ob der nahezu identischen Maße, getrost in bisher vorhandenes Zubehör einschieben. Schlussendlich liegen beide Geräte sehr angenehm in der Hand. Das 4,2 Zoll-Smartphone sollte in jeder durchschnittlichen bis größer geratenen Hand guten Halt finden. Interessant ist am Rande neben dem Design-Faktor vor allem das Zusammenspiel von warm und kalt wirkenden Materialien auf der Haut.

Blackberry P'9982 Porsche Design

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Blackberry P'9982 Porsche Design
Am aufälligsten sind die Unterschiede des Gehäusedesigns. Rein technisch sind die Unterschiede des Porsche Design-Smartphones zum Z10 überschaubar.

 

Des Weiteren haben es sich die Designer nicht nehmen lassen, das für Android- und iPhone-Nutzer gewöhnungsbedürftige Blackberry OS 10.2 einem Facelift zu unterziehen. So unterstreicht auch das Betriebssystem in einer leicht angepassten Version die klaren Kanten des Gehäuses (siehe Galerie). Kernelemente wie die virtuelle Blackberry-Tastatur, der Priority Hub, BBM Video mit Screen Sharing, Blackberry Natural Sound oder Time-Shift bleiben selbstverständlich erhalten. Wer sich nochmals einen Überblick über das Basismodell verschaffen will, dessen Bedienung bis auf den optischen Feinschliff mit dem ds P’9982 identisch ist, kann unseren Testbericht des Z10 nochmals zurate ziehen.

Fazit

Es gibt Dinge, die leistet man sich vermutlich nur einmal im Leben. Das Blackberry P’9982 Porsche Design gehört sicher dazu. Das Design und die Materialien sind durchdacht, auch wenn das Smartphone nicht meinem persönlichen Geschmack entspricht. Die Bedienung ist analog zum Z10 gelungen – Hard- und Software sind optimal aufeinander abgestimmt. Einzig durchschnittlich sind die Ergebnisse der Kameras, was dem Blackberry insgesamt aber keinen Abbruch tut. Zwar sollte es alteingesessenen iOS- und Android-Nutzern einiges an Überwindung abverlangen, sich für das grundlegend andersartige Betriebssystem zu begeistern. Wer ein edles Erscheinungsbild schätzt – und über das nötige Kleingeld verfügt – wird mit diesem Luxusmodell vollkommen glücklich sein.

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  1. Das basiert doch auch auf Android… da passt doch jeder die Oberfläche an.
    Und ganz wichtig, das hat nichts mit dem Autohersteller zu tun!

    1. BB10 hat nichts mit Android zu tun, außer das beide so weit ich weiß LinuX-Systeme sind. Das Design beim Porsche ist einzig und allein speziell dafür ausgerichtet worden. Das Gerät ist immer noch ein BlackBerry, kein Porsche (In Bezug auf Hersteller).

  2. wer die möglichkeit bekommt ein bb10 gerät testen zu können, sollte dies tun – leider stehen die geräte selten beim händler – ich habe das glück ein q10 mein eigen nennen zu dürfen – und werde bestimmt nicht mit android und co tauschen :)

  3. Verstehe nicht das das Z 10 immer so schlecht geredet wir, ich finde es gibt auf dem Markt nichts besseres als Blackberry die wischtechnik und das System sind unschlagbar.

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