Was ist das Verrückteste, was ihr für eine Internetverbindung angestellt habt?

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Wir waren alle schon einmal in der Situation: Irgendwo brauchten wir ganz dringend Internet aber es war nicht leicht, eine Verbindung aufzubauen. Was war das verrückteste, das ihr angestellt habt, um trotzdem online zu kommen?

Vielleicht wart ihr in der Wildnis gestrandet und seid auf einem Baum geklettert, um ein Datensignal zu empfangen? Oder befandet euch in einem Kuhkaff und habt an den Haustüren geklingelt, um jemanden sein WLAN-Passwort zu entlocken?

Meine seltsamsten Internetverbindungen bestanden aus einer WLAN-Verbindung über die Poolbar des Hotels und einen kleinen Aufstieg auf ein (kleines) Minarett, auf dem ich einen 3G-WLAN-Router platzierte um im gegenüberliegenden Ferienhaus Internet zu haben. Das krasseste Erlebnis war jedoch, dass selbst auf dem Ätna in Sizilien 2G-Verbindungen möglich sind.

Und jetzt seid ihr dran: Was war euer seltsamstes Erlebnis?

Bild: Pavel Ilyukhin/Shutterstock

[Via gizmodo.com]

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  1. Ich habe mir eine 16-Stellige Zahlenkombination(+ein paar Buchstaben) gemerkt, damit ich schnell jedem hier in meinem W-LAN Zugriff gewähren kann :P

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  3. Mit der PSP im Auto durch den Ort gefahren um ein nichtgesichertes Netz zu finden und das alles nur für den Versand einer Email :)
    Heute nimmt man für sowas einfach das Handy in die Hand wenn der Rechner mal streikt…

  4. als ich in meine neue Wohnung eingezogen bin und noch kein Internet hatte, musste ich auf das offene WLAN der gegenüberliegenden Altbauten zurückgreifen.

    leider war der Empfang nicht so gut, aber nachdem ich mir mit koaxkabel und einem avmstick eine stärkere Antenne gebastelt hatte wäre ganz okay.

    der Router ist aber ständig abgekackt. einige firmwareupdates und konfigoptimierungen später wurde es erträglich. selbstverständlich habe ich den unbekannten Nachbarn für die bereitgestellte Expertise nichts berechnet XD

  5. Das verrückteste? Ich habe für meine Internetverbindung im Studentenwohnheim einmal 40 Löcher in Beton-Böden gebohrt. Dabei ging eine Diamantbohrspitze kaputt. Die sind sündhaft teuer. Das Ganze war etwa 1997. Es war ein großes Wohnheim und viele Studenten haben mitgebohrt. Ich war nur auf einem von ca. 10 Arbeitseinsätzen dabei.
    Das Netz war rasend schnell. Insbesondere, wenn man vorher nur 56k-Modems kannte.

      1. Ja, sowas haben wir auch mal gemacht, insgesamt 140 Zimmer, und auf jedem Flur gabs eine „Dankeparty“ nachdem Dosen und Kabel dann drin waren. War ne lustige Zeit.

  6. Hm.. lasst das nicht meine Frau lesen, aber habe im Club eine junge Dame angesprochen,. geklärt dass sie eine eigene Wohnung hat.. um am nächsten Morgen Ihr WLAN nutzen zu können.. bisschen Glücksspiel aber hey :D

  7. Als nach einem Umzug sich herausstellte, das der Provider erst in ca. 2 Monaten DSL bereitstellen kann,
    entschloss ich mich vorübergehend fremdes WLANs anzuzapfen.
    UMTS gab es damals noch nicht. (Nur lahmes und teures GPRS)
    Um dort WLAN zu empfangen erforderte es günstige Antennenposition und eine Gewinnantenne, was so gelöst wurde:
    Die günstigste Antennenposition auf Trasse, wurde mit 3 mal 5 Meter aktiven USB-Kabel- Verlängerung (15 m) erreicht.
    Am Kabelende war ein WLAN- UMTS- USB Stick mit SMA- Antennenbuchse von EDIMAX.
    http://www.bscables.com.br/site/produtos/56-adaptador-usb-edimax.html
    Der WLAN Stick wurde direkt an eine Richt- Antenne mit speziellen SMA- Kupplung verbunden.
    Das Ganze am Trassengeländer befestigt, ausgerichtet, und Stick in Plastiktüte um Regen / Schnee fernzuhalten.
    Vorteil der Konstruktion: 15 Meter USB-Kabel hatte keine HF Dämpfungsverluste, gegenüber einen 15 Meter langen Koaxialkabel zu Antenne. Und dicker verlustarmer Koaxialkabel passte auch nicht durch Fensterrahmenschlitz.

    PS: Juristisch ist diese „Ordnungswidrigkeit“ bereit verjährt…
    Und heute habe ich als Reserve UMTS- Tethering- Funktion über Smartphone, was es damals noch nicht gab.

    1. Eigen- Korrektur:
      Das Wort „UMTS-“ bezogen auf Stick, bitte hier ersatzlos streichen !
      Damals gab USB- Sticks für WLAN, nicht aber für UMTS.

      Wie praktisch wäre jetzt Eigenkorrektur- Funktion in den Kommentaren…

  8. 5 Kilometer mit dem bulligen Laptop zu einem Freund gelaufen, dieser war nicht da.
    Ich kletterte über den Zaun auf die Terasse. Wegen des schwachen Routers musste ich noch auf ein Dachvorsprung an ein Fenster.

  9. Ich war in einer Gaststätte mit Hotel abgestiegen, WLAN gab es nur im Gastraum. Da ich nicht zwischen allen schmatzenden Leuten arbeiten wollte kaufte ich am nächsten Tag 2 WLAN-Repeater die ich dann, in Absprache mit dem Wirt, Einen in der Küche und Einen in einem anderen Gästezimmer platzierte um ausreichend WLAN-Empfang in meinem Zimmer zu haben.

  10. Dank der unglaublichen Kompetenz der Telekom hatte ich ne Weile keinen Netzzugang. Also wollte mir mit einem Surfstick behelfen. Statt toller UMTS Verbindung bekam ich nur EDGE. Also habe ich einen Ventilator auseinandergebaut, das Gitter gebogen, mit Alufolie ausgekleidet, Loch in die Mitte gebastelt, Surfstick verbaut, 30cm USB „Verlängerungskabel“ angesteckt und alles bei geöffnetem Fenster auf die Fensterbank gestellt und zum nächsten Funkmast ausgerichtet. Hat einigermaßen funktioniert.

  11. BF4 gekauft, festgestellt das der Download 4 Tage gedauert hätte, PC gepackt zu nem Kumpel 26km entfernt gefahren und mit DSL50000 in 1,5h gesaugt ;)

  12. ISDN über 2. B-Kanal, 4-adrig Klingeldraht, der hinter der Regenrinne in den Keller ging, weil meine Eltern mir in der Prüfungszeit den Telefonanschluss (ich wohnte unter’m Dach) gekappt hatten, damit ich nicht ständig im Netz rumhänge… Dürfte fast 20 Jahre her sein.

  13. Da gibt’s bei mir viele Sachen. Mit’m lappi vorm Haus vorm Kumpel, der im Urlaub ist, Updates saugen, im Urlaub offene WLANs nutzen und nachher noch den Router Patchen, weil der instabil lief, Router von nem offenem WLAN exploiten, um die Einstellungen gerade zu ziehen, aus der Uni per ssh nen openvpn Tunnel zu meinem Root Tunneln, da das Uni VPN instabil war.
    Aber ich glaube mein Lieblingstrick war in einem Hotel einen Tunnel durch den Port 52(DNs) zu meinem Root bauen, da dieser Port meistens nicht gesperrt ist.
    Schaden habe ich damit nirgendwo angerichtet, aber es waren sehr viele Proof of Concept dabei
    War aber sehr lustig. Achja. Damals ;)

  14. 2009 hatten die meisten Hotels in Japan nur LAN in den Hotelzimmern und kein WLAN, da wir jedoch nur Smartphones und ein Tablet dabeihatten brauchten wir WLAN. Also habe ich einfach meine Fritzbox mit auf die Tour genommen und so in jedem Hotel WLAN zur Verfügung gestellt. Hatte den gleichzeitigen Vorteil, dass ich auch noch meinen Sipgate Account dabei hatte und damit die Telefone im Hotel für kostenlose Gespräche nach Deutschland kapern konnte ;).

  15. Mir fällt noch ne Aktion ein :D

    Mit 4 xbox 360 nach Österreich in ein Hotel mit Wlan gefahren und aufm Zimmer Addons für Gears of War gezogen die in Deutschland nicht verfügbar waren, später irgendwann aber mit VPN auch in Schland gezogen! :D

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