Markenrecht: Swatch schmeckt die iWatch nicht

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Die Smartwatch von Apple ist bislang nur ein Gerücht - was unter anderem durch eine Markenanmeldung für "iWatch" befeuert wird. Dagegen will sich der Schweizer Uhrenhersteller Swatch wehren. Es bestünde Verwechselungsgefahr.

Nach einem Bericht der Website Watson will der Schweizer Uhrenhersteller Swatch gegen die Marke iWatch vorgehen. Das Unternehmen befürchtet, dass Kunden die beiden Namen verwechseln. Swatch hat eine Armbanduhrenmarke namens iSwatch im Programm. Offiziell ist Apple zwar gar kein Markenrechtsinhaber für die iWatch, doch hatten Journalisten herausgefunden, dass ein Tarnunternehmen dazwischen geschaltet wurde, das höchstwahrscheinlich die Registrierungen für Apple vorgenommen hatte. So verfuhr Apple auch beim iPad.

Watson.ch hat nach eigenen Angaben die Leiterin der Unternehmenskommunikation von Swatch befragt, die bestätigte, dass Swatch gegen die Marke iWatch vorgehen wird. Dabei geht es um einen einzelnen Buchstaben – iSwatch und iWatch lägen zu nahe beieinander. Die Swatch-Gruppe gehe gegen die Marke in den Ländern vor, in denen sie eingetragen wurde, so Serena Chiesura von Swatch.

Apple und Swatch haben übrigens Liquid Metal lizenziert. Apple hat sich die Lizenz für Unterhaltungselektronik und Verbraucherelektronik exklusiv von Hersteller gesichert, während Swatch ebenfalls Lizenznehmer für die amorphe Metall-Legierung ist. Im März hat Swatch mit der Swatch Touch Liquid Metal eine Uhr mit Touchscreen und Bluetoothfunktion angekündigt, bei der das Material einsetzt wird. Swatch habe das Exlusivrecht für Uhren, sagte Swatch-Chef Nick Hayek gegenüber dem Schweizer Tagesanzeiger.

[Via Watson.ch]

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  1. Es weiß noch niemand ob es eine Smart Watch von Apple geben wird und wie die heißen würde.
    Ich weiß echt nicht was die kleinen Schweizer mit ihrer kleinen Uhr da überhaupt wollen.Es sieht
    so aus als wollen sie auf Interessant machen und Geld da wo es noch kein recht gibt.iSwatch und
    wenn es sie gäbe iWatch ist trotzdem ein Unterschied also legitim.

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  2. 1. Vor der Meldung habe ich wie sicher viele andere noch NIE was von einer iswatch gehört.
    2. Bei”iGadget”-Namen denkt heute jeder an Apple. Wenn heute eine Firma irgendwas iSowieso nennt, dann mit dem bewußten Versuch, von der Bekanntheit zu profitieren. “iSwatch … Ne Swatch die mit meinem Apple-Produkten kommuniziert? … achso, nee, nur ne dunkelgraue Digitaluhr … na da.”
    3. Swatch: Wir brauchen mal wieder ein Medienecho. Was machen wir? – Apple will doch irgendwann mal ne “iWatch” Uhr rausbringen, wollen wir nicht irgendeine Uhr so ähnlich nennen? Dann können wir in ein paar Jahren eine Klage einreichen und ALLE Onlinemedien werden davon berichten, weil ja Apple drin vorkommt – Au ja!
    4. Ich wollte dieses Jahr ja eigentlich eine 5er Swatch, konnte sie mir aber nicht leisten, daher wurde es nur eine 3er Swatch. Eine Swatch Q7 hatte ich mit auch angesehen, aber die war zu bullig. Die Swatch A3 war zu klein und mit allen Funktionen zu teuer. Ich spare jetzt auf eine Swatch X6.

    Ich sollte jetzt endlich arbeiten.

  3. Im Bericht sollte noch erwähnt werden, dass Swatch 2008 in EINIGEN Ländern iSwatch als Wort-Bildmarke hat eintragen lassen. – was einen recht schwachen Schutz darstellt.
    Interessant wird die Sache allerdings dadurch, dass Swatch erst NACH bekanntwerden das Apple den Namen iWatch angemeldet hat seine Anmeldung wiederum (iSwatch) um 30 Anmeldestaaten erweitert hat. Dies bedeutet das Apple in diesen Staaten das Prioritätsrecht genießt. … wie immer wird es letztendlich nur ums Geld gehen wer, wem, wie viel zahlt. ich gehe davon aus, dass Apple sich durchsetzt denn: So wie schon einige vor mir bin auch ich der Meinung, dass ein „i“ vor einem Namen mit Apple in Verbindung gebracht wird.

  4. Den “kleinen Schweizern” gehört Rado, Omega, Tissot, Hamilton, Diamantenmienen und Juweliere.
    Die haben Millardenumsätze und sind einer der größten Konzerne in der Uhrenbranche.
    Mit Apple zu streiten können die sich leisten.

    1. Das bringt aber bloß etwas bei wichtigen Dingen. Das ist doch eher Firlefanz, da wird ein bisschen Geld auf die andere Seite geschoben, und der Fall hat sich erledigt. Oder kanntest du vorher eine iSwatch? ;-)

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