Sony speichert 185 Terabyte an Daten auf einer Magnetbandkassette

Kassette

Außer für Retrofans hat die Kassette im privaten Sektor heutzutage kaum noch Bedeutung. Dennoch bieten die Magnetbänder eine vergleichsweise robuste Speichermethode, die jetzt auch Sony genutzt hat, um 185 Terabyte an Daten auf ein einziges Medium mit einer Speicherdichte von 22 Gigabit pro Quadratzentimeter zu packen.

Bei dem auf der International Magnetics Conference in Dresden vorgestellten Verfahren werden per Sputterdeposition Schichten magnetischer Kristalle durch das Beschießen eines Polymerfilmsubstrats mit Argonionen erzeugt. Die Kristalle sind nur etwa 7.7 Nanometer lang und dichter als bei jeder anderen bisherigen Methode aneinandergereiht.

Heimische Stereoanlagen werden in nächster Zeit wohl nicht mit den Superkassetten ausgestattet, stattdessen plant Sony eine Nutzung für Backups in der Industrie, wo langsame Schreibzeiten und aufwändiges Scrollen durch Meter an Magnetband weniger schlimm sind. [ExtremeTech]

Bild: Giuliano Coman/Shutterstock

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