Test: Jawbone UP24 – Die Neuauflage des Fitness-Armbands

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Vor einem Jahr hatten wir das Fitness-Armband Jawbone UP im Test. Es gefiel uns auf Grund seines neuartiges Konzepts, dem schicken Design und einigen spannenden Funktionen. Es heimste 4 von 5 Gizrank-Sterne ein. Jetzt gibt es einen Neuauflage - das Jawbone UP24. Warum das UP24 trotz einiger wichtiger Verbesserungen von uns wieder 4 von 5 Gizrank-Sternen erhält, verrät dir unser Test.

Äußerlich gleichen sich das Jawbone UP24 und sein Vorgänger Jawbone UP (hier im Test) bis auf eine etwas andere Riffelung. Zum Glück! Denn gerade das Design des Jawbone UP24 gefällt uns ganz besonders und setzt sich angenehm durch einen seine schmale Bauweise von der Konkurrenz ab. Das antiallergene und wasserabweisende Latex schmiegt sich dank drei verschiedenen Größen (S / M / L) optimal an das Handgelenk an. Nach wenigen Minuten vergisst man komplett, dass man einen kleinen Computer am Handgelenk trägt. Das UP24 kommt in den Farben Schwarz und Orange.

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Jawbone UP24 endlich mit Bluetooth

Die einzige nennenswerte Änderung gegenüber dem Vorgänger behebt gleich mal unseren größten Kritikpunkt: das Jawbone UP24 kommuniziert endlich via Bluetooth mit dem Smartphone. Das Jawbone UP musste man zum Synchronisieren noch umständlich in die Kopfhörerbuchse des Handys stecken.

Beim Test gab es allerdings an dieser Stelle ab und an Probleme. So wurde die Bluetooth-Verbindung zwischen dem Jawbone UP24 und dem Samsung Galaxy S5 ab und an unfreiwillig unterbrochen. Nach dem Schließen und erneutem Öffnen der Android-App funkte das Fitness-Armband dann wieder stotterfrei.

An der Akkulaufzeit ändert sich zum Glück nur wenig. Trotz einer ständigen Bluetooth 4.0 Verbindung arbeitete das Jawbone UP24 im Schnitt ein gute Woche bevor es wieder ans Netz musste. Der Vorgänger ohne Bluetooth hielt etwa einen Tag länger durch.

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Apropos “ans Netz müssen”. Leider braucht man wie schon beim Vorgänger einen proprietären Ladeadapter. Wer den verliert oder vergisst hat keine Chance das Gerät zu laden und muss den Adapter nachbestellen. Ich würde mir Wünschen, dass im nächsten Gerät ein Standard-MicroUSB-Port zum Einsatz kommt.

Überzeugende App

Die dazu gehörige App ist nach wie vor hübsch anzusehen und motivierend. Hier können Wecker gestellt werden, die auf die Vibrationsfunktion des Armbands zugreifen. Außerem lässt sich der Schlafrythmus und die zurückgelegten Schritte ausmessen. Auch können Ziele bestimmt werden und eine Lebenslinie und Trends ausgelesen werden.

Nun ist es dank einer offenen API auch möglich Apps anderer Hersteller einzubinden. So kann zum Beispiel das aktuelle von der WLAN-Waage Withings gemessene Gewicht in der Timeline angezeigt werden. Die Jawbone-App gehört zu den Higlights und gefällt uns besser als bei den meisten Konkurrenzprodukten.

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Die Konkurrenz schläft nicht

Im Prinzip ist das Jawbone UP24 eine konsequente Weiterentwicklung des Jawbone UP. Allerdings fällt es auf Grund der stärkeren Konkurrenz der letzten Wochen leicht ab. Schließlich bietet es für die knapp 150 Euro im Grunde nur einen Schrittzähler mit Vibrationsfunktion und Bluetooth-Verbindung.

Ich hätte mir zum Beispiel einen Pulsmesser gewünscht. Auch wären eingeschränkte Smartwatch-Funktionen toll. Zum Beispiel mit einstellbaren Vibrations-Codes für neue Mails, Facebook-Nachrichte, SMS, Kalendereiträge und so weiter. Auch ein Display würden wir sehr begrüßen.

Wie das ganze aussehen kann zeigt Samsung mit der Gear Fit (hier gehts zum Hands-On). Klar gibt es hier auch deutliche Einschränkungen (nur wenige Samsung Smartphones werden unterstützt!), allerdings bietet die Gear Fit für 50 Euro Aufpreis mit Display, Pulsmesser usw. auch deutlich mehr Features.

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Fazit

Wer schlicht ein Fitnessarmband will, auf Smartwatch-Features verzichten kann und über das nötige Kleingeld wird mit dem Jawbone UP24 zufrieden sein. Für alle die ein paar Funktionen mehr wollen kann ich nur empfehlen zu warten. In naher Zukunft könnten einige Wearables mit Fitness-Funktionen auf dem Markt kommen.

plustolles Design

plusendlich Buetooth

plussehr schöne App

plusvergleichsweise lange Akkulaufzeit

minusteuer

minusproprietärer Ladeadapter

minuskeine Smartwatch-Features

minuskeinen Pulsmesser

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 Hier gehts zum Test des Jawbone UP 2013

 

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