Tinitell: Kleinstes Mobiltelefon der Welt geht in Serie

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Das Startup Tinitell hat in nur sieben Tagen auf der Crowdfunding-Website Kickstarter das Ziel von 100.000 US-Dollar erreicht, um mit der Produktion des kleinsten Mobiltelefons der Welt zu beginnen, das als Armband für Kinder konzipiert wurde.

Anstatt noch mehr teure Smartphones für die Familie anzuschaffen, sollen Eltern mit dem Tinitell ihren Kindern ein Armband-Handy umbinden. Das Mobiltelefon ermöglicht zudem die Positionsbestimmung über GPS.
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Tinitell wird mit einem Klick auf eine Schaltfläche oder über Spracherkennung bedient. Die erweiterten Funktionen wurden in die dazugehörige Tinitell Smartphone-App für Eltern integriert, mit der ausserdem die geografische Position eines oder mehrerer Kinder ausfindig gemacht werden kann.

Tinitell soll es in einer Vielzahl von Farben geben und der voraussichtliche Ladenpreis liegt bei 179 US-Dollar, doch auf der Crowdfunding-Website ist das Produkt ab 99 US-Dollar zu haben.

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  1. Wenn Du wirklich Angst vor Entführung Deiner Kinder hast, dann ist ein Chip die richtige Lösung. Genau wie bei wertvollen Hunden oder Katzen :-)

  2. Es gibt ungefähr 200-400 Fälle pro Jahr in Deutschland.
    „Häufig kommen Kindesentführungen in gemischt-nationalen Beziehungen vor. Spanien, Türkei und Polen sind die Länder, in die viele der Kinder gebracht werden.“ WAZ 2013
    Ein als Uhr getarntes Telefon ist also unnötig, weil die allermeisten Entführer ein Elternteil sind und die ‚Uhr‘ wohl kennen dürften. Also Angstmodus bitte ausschalten, wenn Du nicht zu den wenigen Highprofil-Personen gehörst, so ab 50 Mio. oder Staatspräsident. ;-)

  3. GPS Ortung??? Entschuldigt mal bitte aber reden wir hier noch über Kinder?

    Ich finde es krank seinen Kind auf Schritt und Tritt nachzuspionieren. Auf der einen Seite pikiert sein wenn die NSA Daten über uns Deutsche sammelt und auf der anderen Seite seinem Kind nachstalken wo es gerade exakt ist und am besten, wenn es zuhause angekommen ist, in den Boden stampfen weil es sich wieder 10 Minuten vor dem Spielzeugladen aufgehalten hat, obwohl man es verboten hatte.

    Es gab mal eine Zeit wo man dem Kind gesagt hat… „Ruf bitte von deinem Freund aus an wenn du später kommst, damit ich weiß wo du bist“.

    Also nur noch eine Frage der Zeit bis „Find my iChild“ unter iOS erscheint.

    1. vermisst heißt nicht entführt. Die Kriminalämter in Deutschland registrieren ca. 200 – 400 Entführungsfälle pro Jahr. Die allermeisten dieser Entführungen werden von einem ausländischen Elternteil durchgeführt. Zu vermisst zählt im Supermarkt mal kurz verloren gegangen und wieder gefunden. Wenn 100.000 Kinder pro Jahr aus Deutschland entführt würden, wären die Deutschen bereits seit 35 Jahren ausgestorben. Wie oft ist Dir Dein Kind schon verloren gegangen?
      Kauf ihm so ne Uhr, aber bitte nicht mit dem Gedanken, „wenn es mal ernst wird“. Eher hast Du zwei Sechser hintereinander im Lotto.

  4. Die Diskussion hier geht ganz an dem tollen Produkt vorbei. Ich freu mich drüber… Die meisten Eltern geben ihren Kindern irgendwann ein „Knochen“ von Handy (Papas urtaltes Nokia) mit das in den Schulranzen kommt (weil es praktisch ist). Im Alltag aber der ersten Klasse und wenn das Kind schon alleine den Schulweg meistert. Reichere Eltern greifen auch schon mal zu iPhone… was meiner meinung nach Overkill ist. Fazit: Ich finde das eine gute Lösung bei der die Vorteile ohne die ganzen Ablenkungen von Smartphones und billig Androids dabei ist (Angrybirds etc.).
    PS: sind nicht die meisten Handys letztendlich Ortbar… z.B. im Fall eines Verbrechens (triangulation etc.)

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