Wie man eine Zeitmaschine baut [Video]

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Wer träumt nicht davon, einmal in die Vergangenheit oder Zukunft zu reisen? Zu sehen, wie die Menschen in hundert Jahren leben werden, oder eigene Fehler, die man vor zehn Jahren begangen hat, ungeschehen zu machen. Für die meisten Menschen bleiben Zeitreisen Träume und Fantasien. Manche aber arbeiten ernsthaft an Zeitmaschinen.

Zwei solche Menschen portraitiert die Dokumentation ‘How to Build a Time Machine’ von Jay Cheel. (Den Trailer zu dieser Doku könnt ihr hier sehen.) Einer von ihnen baut die Zeitmaschine nach, die H.G. Wells in seinem gleichnamigen Roman beschrieb, der andere ist ein Physiker, der seine Karriere dem Ziel widmet, in der Zeit zurück zu reisen, um seinen Vater zu retten.

Als sich Rob Nicosi entschloss, eine maßstabsgetreue Replik der Zeitmaschinen-Requisite aus der George-Pal-Adaption von H.G. Wells Novelle ‘Die Zeitmaschine’ zu bauen, war ihm noch nicht bewusst, auf was er sich da einließ. Das mit drei Monaten veranschlage Projekt ist jetzt in seinem elften Jahr, und ein Ende ist noch nicht abzusehen. Sein Perfektionismus und seine Obsesstion – kultiviert durch jahrelange detailversessene und zeitfressende Arbeit als Stop-Motion-Animierer – hat seine Maschine von einer Requisite zu einem echten Kunstwerk werden lassen. Sein Ziel? Die Eindrücke einzufangen, die er als Kind gewonnen hatte, als er zum ersten Mal diese wunderschöne Maschine gesehen hatte.

Als Ronald Mallett ein kleiner Junge war, starb sein Vater unerwartet an einem Herzinfarkt. Dieses Ereignis hat seine Welt erschüttert. Er entfremdete sich von seiner Familie und seinen Freunden und fand Trost in Science-Fiction. ‘Die Zeitmaschine’ von H.G. Wells inspirierte Ron, eine Karriere als Physiker anzustreben. Sein Ziel? Eine Zeitmaschine zu bauen, um zurück zu reisen und seinen Vater zu retten.

[via gizmodo.com]

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  1. Achja … na hoffentlich weiß er dann auch eine Lösung für das Großvaterparadoxon.

    Ich persönlich hoffe, dass es nie eine solche Maschine geben wird, da ich der festen Überzeugung bin, dass es die gefährlichste Waffe ist, die es geben kann.

    1. Das denke ich auch, obwohl es auch schön wäre, in die Zeit zurückzureisen.

      Aber nochmehr, würde mich die Zukunft reizen!

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