Apple will Kopfhörer-Hersteller Beats übernehmen

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Es wäre die größte Übernahme in der Geschichte von Apple: der Konzern aus Cupertino will Medienberichten zufolge den Kopfhörer-Hersteller Beats übernehmen.

Seit einigen Jahren sitzen sie auf den Köpfen unzähliger Teenager: riesige, bunte Kopfhörer mit einem markanten b auf den Ohrmuscheln – das Markenzeichen von Beats. Beats wurde 2006 von Jimmy Iovine und Hip-Hop-Star Dr. Dre gegründet, zwei Jahre später wurde der mittlerweile klassische Kopfhörer Beats by Dr. Dre Studio auf den Markt gebracht.

Mittlerweile betreibt Beats auch einen eigenen Streaming-Dienst für Musik, Beats Music, der im Januar 2014 an den Start ging. Unter Audiophilen genießen die Kopfhörer von Beats einen eher zweifelhaften Ruf, bei markenorientierten Jugendlichen sind sie allerdings äußerst beliebt – sicherlich einer der Hauptgründe für die jetzt bekannt gewordenen Übernahmepläne durch Apple.

Bereits in der kommenden Woche könnte die Übernahme verkündet werden, spekulieren Insider. Der Kaufpreis soll bei 3,2 Mrd. US-Dollar (2,2 Mrd. Euro) liegen.

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      1. Habe es u.a. auch selbst, mit verschiedenen mitgebrachten Musikmustern, bei Media Markt getestet.
        Und Sennheiser gekauft, wegen der natürlichen Klangwiedergabe.
        Und wenn ich mehr Bässe will, dann gibt es Equalizer, auch im Smartphone.

        (PS: berauschende Dum- Dum- Bass Technomusik höre ich nur selten)

    1. Denke doch erst mal nach, bevor du etwas schreibst! Apple geht es doch dabei um den Streaming-Dienst, und nicht um die Kopfhörer. Aber Hauptsache erst mal meckern, auch wenn man keine Ahnung hat.

  1. Für die nur „mäßige“ Kopfhörer Firma ist der Preis viel zu hoch.
    Sieht also wirklich so aus, dass Apple die Milliarden vordergründig für den Streamingdienst ausgeben will bzw. muss.
    Es soll Umsatz und Gewinn von „iTunes“ aufpäppeln.
    Apple hat den Trend weg von Musik- Kauf (iTunes) zu Musik- Satreaming wohl verschlafen,
    und muss jetzt etwas fertiges teuer kaufen um auch im Musikbereich nicht den Anschluss an Wandel zu verlieren.
    Eine Stagnation in der Musiksparte wäre auch schlecht für gesamtes Firmen- Image und den Hype- Mythos von Apple.

    Interessant wären die Daten von diesen Streamingdienst:
    Zahlende Kunden ?
    Jahres-Umsatz ?
    Jahres-Gewinn ?

    1. Kundenanzahl liegt wohl irgendwo bei 200.000, Tendenz steigend. Apple ist in der Tat etwas spät dran, da muß ich dir recht geben. Umsatz von iTunes braucht man da aber nicht „aufpäppeln“, der steigt jedes Jahr, alleine 2013 um 34%. Die Kopfhörer kann man in der Tat vergessen, wenn man nicht gerade Hip-Hop, oder ähnlichen Müll hört. Ich nutze auch welche von Sennheiser, die sind um Welten besser.

  2. 200 000 Kunden mal 10 $ / Monat (angenommen) mal 12 Monate = 24 000 000 $ Umsatz pro Jahr.
    Kaufpreis für Streamingdienst anteilig 2 000 000 000 $ (geschätzt).
    Kaufpreis entspricht also 83,3 fachen Jahresumsatz (Umsatz ist nicht Gewinn !)

    Wie bei vielen IT- Firmen, sehr viel Geld für Minimum an Aktiva.

    Kann sich nur rechnen, wenn Apple massive Synergieeffekte mit vorhandenen Appelianer- Horden und Musikrechten aus iTunes schafft zu realisieren.

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