Bang & Olufsens neuer 4K-TV verfolgt dich durchs Wohnzimmer

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Bang & Olufsen hat sein TV-Gerät BeoVision Avant vorgestellt. Es ist das erste 4K-Gerät von Bang & Olufsen und hat neben allerlei aktuellen Features auch einen ganz besonderen Kniff im Gepäck. Wir konnten uns das Gerät auf der Premiere in München anschauen und verraten dir unseren Ersteindruck.

Der dänische Audio-Spezialist Bang & Olufsen (B&O) ist seit Jahren für seinen hohen Anspruch an Qualität und seine ebenso hohen Preise bekannt. Umso erstaunlicher, dass dieses 55 Zoll TV-Gerät „nur“ 6.995 Euro kostet. Tatsächlich ist dies gar nicht wirklich viel wenn man bedenkt, was B&O alles in das Gerät integriert hat.

Das 55 Zoll Display löst mit vierfacher FullHD-Auflösung – 4K – auf. Das Panel wird durch einzeln dimmbare LEDs in den Leisten des Geräts beleuchtet. Auch wenn das von Samsung gefertigte Panel wirklich sehr schön ist: Der Clou steckt in der Mechanik des Fernsehers. Er kommt in drei verschiedenen Ausführungen: Mit Wandhalterung, mit langem Standfuß um ihn auf den Boden zu stellen und mit kurzem Standfuß um ihn auf ein Bord zu stellen.

 

Die Mechanik im Standfuß.

Die Mechanik im Standfuß.

Der bewegliche Fernseher

Allen drei Varianten ist gemein, dass der TV, sobald er angeschaltet wird, in eine vorher definierte, für den Betrachter optimale Position rückt. Während sich der TV mit der Wandhalterung schlicht in die (vor dem Kauf festzulegende!) Richtung neigt, ist das „Erwachen“ des TVs in den anderen Varianten wunderschön und elegant anzusehen. Im Ruhemodus auf dem Bord stehend neigt sich der BeoVision Avant erst leicht in eine gerade Position, fährt dann langsam nach oben während sich unterhalb des Gerätes die Boxen erst nach unten und dann in die Breite öffnen. Wie in einer einstudierten Choreografie fährt im richtigen Moment der Bildschirm wie ein Vorhang auf der Bühne auf.

Die Boxen ausgefahren.

Die Boxen ausgefahren.

Audiokniffe

Ähnlich spektakulär verhält sich der TV mit dem langen Standfuß beim Aufwachen. Der gesamte untere Fuß dreht sich derart, dass das vorher direkt an der Wand befindliche Geräte nach vorne fährt und anschließend in die richtige Richtung neigt. Das sehr schöne Boxensystem wartet bei allen Varianten mit der gleichen Mechanik auf. Überhaupt hat sich der Audio-Spezialist B&O beim 3.1 Soundsytem der BeoVision Avant nicht lumpen lassen. Die automatische Verbreiterung der Boxen hat nicht nur optische, sondern eben auch akustische Gründe. So soll sich dadurch das Klangvolumen der verbauten Boxen erhöhen und für einen volleren Klang sorgen. Tatsächlich klingen die hier verbauten Boxen um Welten besser als bei den meisten anderen flachen TV-Geräten.

Die Boxen eingefahren.

Die Boxen eingefahren.

BeoRemote One

Neben allerlei Schnickschnack wie aktiven 3D, automatische Bildanpassung an Umgebungshelligkeit und Umgebungsfarbtemperatur, eingebautem IWS-Sender, diskreten Platz auf der Rückseite für ein Apple TV beziehungsweise eine Festplatte und einigem mehr gefiel uns besonders die mitgelieferte Fernbedienung. Die aus einem Aluminiumstück gefräste BeoMote One ist angenehm schlank und liegt kühl und schwer in der Hand. Dabei soll sie sich programmieren lassen um mit ihr jedes beliebige Gerät steuern zu können.

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Mit der BeoRemote One führt das Unternehmen die frei belegbaren „MyButtons“ ein, die es dem Benutzer ermöglichen, drei individuelle Einstellungen mit nur einer Berührung zu speichern. Ein solches Setting kann Kanal- und Lautstärkeeinstellungen beinhalten – aber beispielsweise auch die gewünschte Drehfußposition des Gerätes. Alle diese Einstellungen lassen sich mit einer einzigen Tastenberührung jederzeit aufrufen.

Auch von hinten schick.

Auch von hinten schick.

Verfügbarkeit

Der BeoVision Avant ist ab dem 8. Mai 2014 als 55-Zoll-Ausführung exklusiv in den Bang & Olufsen Fachgeschäften in Deutschland, Österreich und der Schweiz zu einer  unverbindlichen Preisempfehlungen von 6.995 Euro erhältlich.

Wem übrigens 55 Zoll zu klein ist (was ich sehr nachvollziehen kann), für den will B&O noch in diesem Sommer mit einem monströs großen 85 Zoll Gerät überraschen. Die 7.000 Euro Marke wird dieses Gerät aber dann ganz sicher sprengen.

Ersteindruck

Unser Ersteindruck: B&O hat sich richtig was einfallen lassen um sich von der Konkurrenz abzusetzen. Wer das nötige Kleingeld hat und wem 55 Zoll nicht zu klein ist kann bei diesem eleganten minimalistischen Gerät eigentlich nichts falsch machen. Der BeoVision Avant scheint mit seiner verbauten Technik auch für die Zukunft gerüstet zu sein. Wir wiederholen uns gerne: 6.995 Euro ist für ein derartiges Feature-Paket nicht zu viel. Ganz besonders wenn man bedenkt, welch hohe Qualitätsanspruche B&O an sich selbst stellt. Empfehlung!

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  1. Also bei einer Wandhalterung macht das Ganze ja vielleicht Sinn aber ansonsten?
    Braucht man sowas?

    Und „nur“ 6995Eur??? auch wenn das nur in Anführungszeichen steht.

    Gruß
    Horst

  2. Mit einen via Fernbedienung fahrbaren TV- Sockel ließe sich es toppen. (Wie Modellauto)

    Bereits vor gut 20 Jahren konnte mein 72 cm Röhren- TV von Mitsubishi,
    via Fernbedienung ca. 40 Grad rechts und links auch geschwenkt werden.
    (War für damals auch ein TV- Normen Wunder: PAL / SECAM / NTSC / …)

    Bang & Olufsens = Design & gut optimierter Klang & HiEnd Preis.

  3. Es gab da mal eine ganz coole Idee mit Kinect und 5.1 Sound. Da hat die Kinect Kamera die Position der/des Zuschauer/s ermittelt und den 5.1 Sound der Lautsprecher entsprechend der Entfernung angepasst, sodass man immer im „Mittelpunkt“ saß. das lässt sich doch bestimmt mit einem mechanischem TV Standfuß erweitern. TV immer in Richtung des Zuschauers!

  4. Und wieder gibt’s Mitmenschen, welche herumstänkern: „viel zu teuer“!
    Aber was ist den eigentlich teuer?
    Wer sich B&O leisten kann und will, der wird nicht enttäuscht. Alleine die bis ins letzte Detail verarbeitete Qualität dieser Geräte ist nicht billig zu haben. Und wer sich so ein Teil mal anhört, weiss wie misserabel die anderen Billigheimer-Plastik-Gerätchen mit ihren quäkenden „Händylautsprechern“ dastehen. Dazu die Vernetzbarkeit mit B&O Geräten (und noch viel mehr). Diese dürfen auch älteren Datums sein, es passt ja Alles problemlos zusammen. Das kann sonst keiner anbieten.
    Ich leiste mir Geräte dieses Herstellers, bin mehr wie zufrieden und freue mich jeden Tag an der edlen Optik, wohlklingenden Tönen und sagenhaft dargestellten Bildern dieser Maschinen.
    Und noch was; diese Dinger sind extrem haltbar, Defekte gibt’s äusserst selten. Und wenn doch: auch für weit über 20 jährige Geräte gibt’s immer noch Ersatzteile.
    Gruss an die Geiz-ist-geil, Wegwerfgesellen und Made in Billiglohnländer Anhänger.
    Von meiner Seite versuche ich dem entgegenzuhalten. Mit B&O macht das viel Freude.

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