China: Kommt der fast 3.000 km/h schnelle Transrapid?

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Über Chinas angeblichen Plan, eine direkte Hochgeschwindigkeitsverbindung bis in die USA zu bauen, hatten wir schon berichtet. Jetzt kommt eine neue verrückte Idee aus dem Reich der Mitte: ein Ultra-Hochgeschwindigkeitszug, der bis zu 2.900 km/h schnell fahren soll.

Das Konzept, das Wissenschaftler des Applied Superconductivity Laboratory der Southwest Jiaotong University in Chengdu, Sichuan, vorgestellt haben, nutzt die selben Prinzipien wie der Hyperloop, den Elon Musk vorgeschlagen hat: ein Zug fährt innerhalb einer Vakuum-Röhre, so dass der Luftwiderstand wegfällt und somit extreme Geschwindigkeiten möglich sind.

Forschungen haben gezeigt, dass bei einem Zug, der schneller als 400 km/h fährt, bis zu 83 Prozent der Energie aufgewendet werden müssen, um gegen den Luftwiderstand anzufahren. Innerhalb einer Vakuum-Röhre währe nur mit etwa einem Zehntel dieses Luftwiderstands zu rechnen.

Dr. Deng Zigang, der Leiter des Projekts, schlägt noch andere Einsatzmöglichkeiten dieses Systems vor: Raumfahrzeuge könnten so in den Orbit gebracht werden oder superschnelle Waffensysteme entwickelt werden.

Noch ist das alles aber Zukunftsmusik. Das Testfahrzeug von Dr. Deng fährt innerhalb einer Vakuumbahn mit einem Durchmesser von 6 Metern und erreicht Geschwindigkeiten von knapp 50 km/h. Jetzt arbeiten Deng und sein Team daran, das System zu verbessern und höhere Geschwindigkeiten zu erreichen.

[via gizmodo.com; Foto: Shutterstock]

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  1. weil Siemens es noch nicht mal schafft, Räder für den ICE zu entwickeln, die bei 300 km/h sicher sind. Weil die Betriebskosten astronomisch wären, weil die Sicherheitsrisiken in keinem Verhältnis zum Nutzen stehen, weil die Materialermüdung und der Wartungsaufwand gigantisch wäre, weil die Fahrgäste nicht als Projektil behandelt werden möchten, weil ausser Evil Knivel sowieso keiner freiwillig in die Schleuder steigen würde und weil Chinas größenwahnsinnige Kommunistische Partei ausser an Blendwerk sowieso an nichts wirklich interessiert ist.

    1. Also Räder wird so ein Gerät wohl kaum haben. Nur als Magnetschwebebahn ist sowas sinnvoll, so wenig bewegliche Teile wie möglich.

      1. wenn sie es noch nicht mal schaffen, zuverlässige Räder für 300 km/h langsame Züge zu entwickeln, würdest Du ihnen was auch immer für Teile für 3.000 km/h zutrauen?

  2. Ich hoffe, die denken an Notfall-Szenarien. Aus einem „gestrandeten“ Zug in eine Vakuum-Röhre auszusteigen, ist sicherlich nicht so lustig ;)

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