re:publica: Gefährden Smartphones unsere Beziehungen?

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Microsoft hat sich auf der re:publica 2014 mit seinem 'Manifest für ein neues Arbeiten' einem kritischen Publikum gestellt. Kate Miltner von Microsoft Research referierte über die Auswirkungen von Smartphones auf Beziehungen. Ihr Fazit: Kein Grund zur Panik – denn alles ist eine Frage von Regeln.

In ihrer Keynote stellte Kate Miltner, Research Consultant im Social Media Collective bei Microsoft Research in New England, eine gemeinsam mit der Universität Kansas erstellte Studie über die Auswirkungen von Smartphones auf Beziehungen vor.

“Wenn wir den Medien Glauben schenken, ruinieren Mobiltelefone unsere Beziehungen”, so Miltner. Und tatsächlich: Wer ständig beim Essen twittert, auch im Kino das Telefon nicht ausschaltet oder in der Öffentlichkeit über persönliche Dinge am Telefon spricht, gehört zu denjenigen, die persönlicher Kommunikation in Beziehungen den Garaus machen.

Die Studie von Microsoft und der Universität Kansas zeigt allerdings, dass es keinen Grund zur Panik gibt. “Smartphones sind in Wirklichkeit ein exzellentes Tool, um in Beziehungen in Kontakt bleiben zu können – auch über große Entfernungen hinweg”, so Miltner im vollbesetzten Plenum der re:publica.

Es ist vor allem eine Frage der Regeln für den Umgang mit diesen Mitteln, ob die persönliche Kommunikation darunter leidet – oder eben nicht.

Und nun wollen wir von euch wissen, ob es in euren Beziehungen schon Probleme wegen der übermäßigen Nutzung von Smartphones und Tablets zu allen möglichen Zeiten und Unzeiten gegeben hat.

Schreibt es einfach in die Kommentare.

https://www.youtube.com/watch?v=7O567AXd_X8

  1. gefährden Beziehungen, egal welches Mittel ich nutze, um diese Haltung zu übertragen.
    Ich möchte Frau Miltner, Microsoft und der Uni von Kansas ja nicht unrecht tun, aber ich hab das Gefühl, die wollen mich vergackeiern.

  2. …oh je, Microsoft auf dem “Gutmensch-Trip”, jedoch deutlich am Thema vorbei. Wenn man in einer Beziehung schon derart unsensibel aneinander vorbei lebt, dann sind dort eh schon alle Messen gelesen. Die Blödheit von Menschen kann man nun einmal nicht weg-administrieren und auch nicht weg-beraten… ^^

  3. Smartphones sind auch wie Drogen. Und wie bei allem im Leben gilt: es kommt auf die Dosis an ! Wer haltlos ist und im Cyber-Universum lebt, verliert die Realität. Wer nur chattet und twittert, braucht ja auch keinen “echten ” Partner am Tisch. Und wird auch irgendwann allein chatten und twittern.
    Man muss ein vernünftiges Maß finden und nicht im Cybersumpf versinken.

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