Automobilindustrie soll Hacker-Angriffe melden

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Das Bundesinnenministerium will die umstrittene Meldepflicht für Cyberattacken auf 'weitere Wirtschaftszweige von besonderer Bedeutung' ausweiten, zum Beispiel auf die Automobilindustrie.

In einem Eckpunktepapier, das dem Nachrichtenmagazin FOCUS vorliegt, benennt das IT-Referat des Ministeriums „Ergänzungsvorschläge als Konsequenz aus der sogenannten NSA-Affäre“, die über den bisherigen Entwurf des IT-Sicherheitsgesetztes aus dem Jahr 2013 hinausgehen. Laut altem Entwurf sollten nur Betreiber von „Kritischen Infrastrukturen“ wie etwa Energiekonzerne den Behörden Cyberattacken melden.

Außerdem sollen Telekommunikationsanbieter künftig Verkehrs- und Verbindungdaten ihrer Kunden „nur in Deutschland oder zumindest in Europa speichern“ dürfen, heißt es FOCUS zufolge in dem Papier. Die Daten zeigen, wer wann wo wie lange telefoniert hat. Netzbetreiber sollen eine Zuverlässigkeitsprüfung ähnlich der für Stromversorger bestehen.

Bild: Bundesarchiv, Bild 183-P0619-306 / Ludwig, Jürgen / CC-BY-SA

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  1. …das ist ja wohl ein Witz oder ? Jeder kann sich mal den Spaß machen und mal bei Behörden anrufen um cybercriminelle Vorfälle zu melden, schlussendlich hat man dann irgendeinen vollkommen entnervten Mitarbeiter am Ohr zu dem hilfloser Weise von seinen Kollegen hinvermittelt wurde. Es gestaltet sich bereits mehr als schwierig Behörden auf Tatbestände hinzuweisen in denen es um Leib und Leben geht. Da wirkt so ein Appell bzgl. der Meldepflicht bei Cyberabgriffen geradezu lächerlich. Das Einzigste was da passieren wird ist, da die damit ohnehin schon überforderte EDV Abteilung in weiteren Formalismus erstickt wird um irgendwelchen inkompetenten Mitarbeitern vom Ministerium die Angelegenheit mundgerecht zu servieren. Das Einzigste was nach meiner Auffassung hier helfen würde, wäre so eine Art EDV S.W.A.T. Team was bei solchen Vorkommnissen übernimmt und auch reguliert. Keiner von unseren Pappnasen-Politikern taugt dazu, denn die schwallen nur sinnlos durch die Gegend und stopfen sich die Taschen voll. Für solche Aktionen brauchen wir Fachleute und nicht solche Schwallblasen wie Merkel, Oettinger und von der Leyen um nur einige paar der Bande exemplarisch zu nennen. Wenn man Cyberkriminalität in Deutschland aktiv bekämpfen will dann haben Politiker in diesem Prozess nichts verloren…

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