Bericht: Rücksendekosten verärgern Online-Käufer

Amazon

Das neue Widerrufsrecht könnte die Internet-Shops Umsatz kosten. 88 Prozent der Online-Kunden wollen ihr Einkaufsverhalten ändern, wenn sie ab 13. Juni die Rücksendung bestellter Ware selbst bezahlen müssen.

Dies ergab dem Nachrichtenmagazin FOCUS zufolge eine repräsentative Umfrage unter 1000 Konsumenten im Auftrag der Online-Portale deals.com und guenstiger.de, von denen der Focus berichtet.

So wollen 42 Prozent öfter in realen Geschäften einkaufen. 20 Prozent planen, Produkte erst im Laden auszuprobieren und dann im Web zu bestellen. 38 Prozent suchen gezielt nach Internet-Shops, die alle Rücksendekosten übernehmen, berichtet der Focus.

Wenn jetzt jemand bei Amazon aufgrund unseres Beispielbildes eine Megakrise kriegt: Amazon hat keine Rücksendegebühren angekündigt.

Tags :
  1. uff mein Herz!!!! :O habe den Artikel erst einmal schnell überflogen auf der Suche nach dem Wort „Amazon“!!!
    Andreas!!!! Erschreck einen doch nicht soooo!!!! :O :D

  2. Die die am lautesten schreien sind auch die schlimmsten Parasiten im Online-Handel.

    Wer mit ernsthafter Absicht kauft stellt gar nicht die Frage nach Rücksendekosten da diese eh nicht anfallen würden. In der Textilbranche ist es kaum ein Problem diese Kosten zu übernehmen da die Kosten auch für Neu Konfektionierung überschaubar sind. Im Technikbereich jedoch sind die Kosten enorm. Hier werden die meisten Händler die Kosten auf den Verbraucher umlegen und es werden sich nur die Parasiten beschweren.

    Genau so muss der Händler es dem Verbraucher vermitteln. Um günstige Preise realisieren zu können müssen die Rücksendekosten auf der Mischkalkulation gezogen werden. Denn jeder ehrliche Kunde zahlt die Kosten die Parasiten provozieren… und oft auch mit Vorsatz.

    1. Also ich hätte nichts dagegen, wenn man „gefällt mir nicht“-Rückläufer selbst bezahlen darf. Ich würds aber begrüßen, wenn qualitative Mängel oder eine falsche Beschreibung und dergleichen nach wie vor zu lasten des Verkäufers gehen, nicht das die noch auf die Idee kommen schludrig zu werden.

    2. ich habe noch eine alternative:

      Wie wäre es, wenn man ein bestimmtes Kontingent zurückschicken darf und wenn dieses ausgeschöpft ist, muss man die kosten bei Nichtgefallen selbst tragen ;)

      Aber wem erzähle ich das.. ändern können wir Ottonormalverbraucher das eh nicht :/

  3. War abzusehen und auch richtig der Schritt den Konsumenten mehr zu belasten. Gerade Onlinekäufe sind unüberlegt und voreilig, und dann wird viel zu oft zu Lasten des Verkäufers zurückgesandt. Wenn Service ausgenutzt wird, wird er halt irgendwann auch kostenpflichtig.

  4. Es ist eine schwierige Entscheidung, auch für die onlinehändler. Wie Ihr schon gesagt habt, muss man es mit einkalkulieren, die Firma die es dann nicht mehr anbietet müsste theoretisch die Preise senken. Da es jetzt ja kalkuliert war ;)

    Zu Amazon, das gilt nur für Produkte die von Amazon direkt verkauft werden. Was die Händler bei Amazon machen weiß man leider nicht.

  5. Dann geht doch mal in einen Fachgeschäft und kauft eure Sachen! Dort wird man richtig beraten, und wenn es doch falsch ist, kommen die es auch holen, auch gratis!! Und genau da drin liegt auch der Preisunterschied. Wenn man sich aber das nicht leisten kann, selber schuld! Dann müsst ihr auch nicht über so etwas beklagen!

Hinterlasse eine Antwort

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind markiert *

Advertising