Surface Pro 3 – komplettes Redesign mit Fokus auf Profis

Microsoft Surface Pro 3

Die Gerüchte haben sich bewahrheitet. Tatsächlich zeigte Microsoft am 20.05.2014 in New York die dritte Generation ihrer Surface Pro Reihe. Und tatsächlich wurden sie einem kompletten Redesign unterzogen. So kommen die Surface Pro 3 nun mit 12 Zoll großen Displays. Eine ebenfalls erwartete kleinere Version des Surface Pro mit 8 oder gar 7 Zoll Bildschirmdiagonale wurde hingegen nicht gezeigt. Hier findest du alle Details zum neuen Surface Pro 3.

Microsoft Surface Pro 3

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Microsoft Surface Pro 3

Dieses Upgrade hat es wirklich in sich. Denn das Surface Pro 3 ist nicht einfach nur ein neugestaltetes Surface Pro2. Es ist eigentlich ein komplett neues Gerät mit einem neuen Formfaktor. Das 12 Zoll Display mit dem Seitenverhältnis 3:2 unterstützt die native Auflösung von 2.160 mal 1.440 Pixel. Durch das kompakte Seitenverhältnis und der hohen Auflösung solln es sich besonders für Business-Anwender eigenen. Damit geht dann aber auch einher, dass sich die Surface Pro 3 – im Gegensatz zu ihren Vorgängern die noch 16:9 unterstützten – weniger gut zum Konsum von Videoinhalten eignen. Damit positioniert sich Microsoft klar in der Riege der professionellen Anwender.

Surface Pro 3 – größeres Display und trotzdem leichter und flacher

Trotz des größeren Touchscreens ist das Surface Pro 3 mit Magnesiumgehäuse leichter und flacher als sein Vorgänger. Es misst 29,2 mal 20,14 mal 0,91 Zentimeter und wiegt 798 Gramm. Die zweite Generation ist 1,35 Zentimeter dick und wiegt über 900 Gramm.

Den sogenannten Kickstand zum Aufstellen des Tablets hat Microsoft ebenfalls überarbeitet. Er lässt sich nun stufenlos bis zu einem Winkel von 150 Grad verstellen. Der Windows-Button sitzt jetzt an der schmaleren Seite neben dem Bildschirm. Die Akkulaufzeit soll sich um zehn Prozent auf bis zu 9 Stunden erhöht haben. Außerdem verspricht der Hersteller eine präzisere Steuerung mit dem überarbeiteten Surface-Stift, der nun 256 Druckstufen unterstützt.

Surface Pro 3 als Notebook-Ersatz

Microsoft bewirbt das Surface Pro 3 als vollwertigen Notebook-Ersatz. Es bietet wie der Vorgänger WLAN nach IEEE 802.11a/b/g/n, Bluetooth 4.0 LE, zwei 5-Megapixel-Kameras, USB 3.0, einen MicroSD-Kartenleser und einen Mini-DisplayPort. Als Betriebssystem ist Windows 8.1 Pro vorinstalliert.

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Das Einstiegsmodell mit Core-i3-CPU, 4 GByte RAM und 64 GByte SSD-Speicher kostet 799 Dollar beziehungsweise Euro. Zum Vergleich: Das aktuell kleinste Modell mit Core-i5-Prozessor und gleicher Speicherausstattung gibt es für 899 Dollar respektive 879 Euro.

Außerdem wird es je zwei Modelle mit Core-i5- und Core-i7-Chip geben. Die Core-i5-Varianten kommen mit 4 beziehungsweise 8 GByte RAM und 128 respektive 256 GByte SSD-Speicher. Die Preise betragen 999 und 1299 Euro. Die Core-i7-Versionen bieten 8 GByte RAM und eine SSD mit 256 oder 512 GByte Kapazität. Sie gibt es für 1549 beziehungsweise 1949 Euro.

Die neuen Surface-Modelle lassen sich ab sofort im Microsoft Store vorbestellen. Der Versand erfolgt bis zum 31. August 2014.

Aufgrund der größeren Abmessungen des Surface Pro 3 empfiehlt sich ein neues Type Cover, obwohl Touch und Type Cover 2 für das Surface Pro 2 auch am neuen Modell funktionieren sollen. Die passende Kombination aus Anstecktastatur und Schutzhülle kostet 129,99 Euro und ist in den Farben Schwarz, Rot, Hellblau und Violett verfügbar.

Für ein separates 36-Watt-Netzteil verlangt Microsoft 79,99 Euro. Ein Ersatz für den Surface-Stift schlägt mit 49,99 Euro zu Buche und einen Ethernet-Adapter gibt es für 39,99 Euro. Sämtliches Zubehör ist im Microsoft Store erhältlich.

Hier gehts zum Test des Microsoft Surface Pro 2

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[Mit Material von Björn Greif, ZDNet.de]

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