U-Boot-Periskop kann durch Wellen hindurchgucken

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Ein U-Boot-Periskop sollte der Feind wenn möglich nie zu Gesicht bekommen, denn dann weiß er genau, wo sein Gegner ist. Mit einem neuen Periskop aus Israel soll das unmöglich werden.

Das israelische Technion Institute of Technology hat ein U-Boot-Periskop vorgestellt, dass nicht mehr aus dem Wasser auftauchen muss. Die Technik wird Stella Maris („Stellar Marine Refractive Imaging Sensor“) genannt und soll rein virtuell funktionieren. Sie wurde auf der IEEE Konferenz zu Computational Photography vorgestellt.

Konventionelle U-Boot-Periskope funktionieren optisch mit einer Umlenktechnik, während bei Stella Maris eine Digitalkamera verwendet wird. Anstelle einer Glasoptik wird auf eine Art Lochkamera und einen Diffusor gesetzt. Das Bild wird durch die Wellen verzerrt und durch die unterschiedliche Lichtbrechung von Luft und Wasser. Um diese Verzerrung zu korrigieren funktioniert die Konstruktion auch als Wasserstandsmesser, mit dem die Wellenhöhen gemessen werden. Der Bordrechner korrigiert das Bild in Echtzeit.

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Ob diese Technik in U-Booten jemals regulär eingesetzt wird ist nicht bekannt. Ein Prototyp wird jedoch bereits getestet.

[Via Defense Update, gizmodo.com]

https://www.youtube.com/watch?v=ZSh6YSJz_Pk

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