Segway wirft mit Dreirad eigene Prinzipen über den Haufen

Trike

Entwickelt in der Hoffnung, das städtische Transportwesen zu revolutionieren, erwies sich das batteriebetriebene und selbstbalancierende Zweirad von Segway letztlich als zu teuer, um dieses Ziel zu erreichen. Aber die Technologie ist beeindruckend, weshalb sich die Neuentwicklung, ein Dreirad, wie ein enttäuschender Kompromiss anfühlt.

Es wirkt fast so, als ob Segway sich mit seinem Gefährt das eigene Grab schaufeln würde. Wie das Unternehmen nun mitteilt, hat das dritte Rad allerdings strategische Gründe.

Weil der „SE-3 Patroller“ nicht balancieren und konstant Anpassungen vornehmen muss, weist er eine größere Reichweite auf, und zwar mit austauschbaren Li-Ionen Akkus. Außerdem ist es viel einfacher für Polizisten oder Sicherheitsleute, mal eben aufzusteigen und die Verfolgung aufzunehmen.

Für 12000 Dollar bekommt man ab Juni den SE-3 mit zusätzlichen Scheinwerfern, wasserdichter Verkleidung und Anschlüssen für Kameras oder anderem Zubehör für Strafverfolgungsbehörden. Das Design scheint alle ursprünglichen Segway-Prinzipien über den Haufen zu werfen. Da der angepeilte Erfolg ausblieb, wird es interessant zu sehen, wie es diesmal wird.

[via gizmodo.com]

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  1. Vom Design her erinnert das eher an diese Roller für Gehbehinderte, ein Polizist auf so einem SE-3 wird doch ausgelacht… Und sowas für Sicherheitsleute wird wohl auch keine großen Abnehmer finden. Sollen Sie einen Deal mit Zalando und Amazon machen dann müssen die Mitarbeiter keine 20 km mehr laufen am Tag.

  2. Vor 2 Jahren auf den Flughäfen Fort Lauderdale und Atlanta in den USA gesehen. Es standen immer Polizisten oder Sicherheitspersonal drauf. Ob die Dreiräder von diesem Hersteller kamen, kann ich nicht sagen. Die Teile sahen aber zumindest so aus wie diese. Und ja, es sah lächerlich aus.

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