Test: Bowers & Wilkins P7 – Der Kaiser unter den Kopfhörern

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Dem englischen Audio-Spezialisten Bowers & Wilkins eilt der Ruf besonders hochwertiger Audio-Produkte voraus. Umso gespannter waren wir auf die Premium-Kopfhörer Bowers & Wilkins P7. Machen wir es kurz: Die P7 sind überragend! Bei einer derartigen Erstklassigkeit von Design, Verarbeitung, Tragekomfort und Klang sind die im ersten Moment abschreckenden 400 Euro für die Bowers & Wilkins P7 fast schon günstig.

Schon beim ersten Auspacken verströmen die Bowers & Wilkins P7 den Duft des Besonderen. Eine elegante Mischung aus Leder und Chrom an den Ohrmuscheln, verchromte Stahldrähte mit verspieltem Schwung, wertig feste Nähte entlang des mit Leder ummantelten Bügels. Die Bowers & Wilkins P7 setzten auf eine Optik, die sich angenehm vom hippen Schulhof-Look vieler Mitbewerber absetzt.

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Die Lederummantelung des Bügels an den Bowers & Wilkins P7 zieren feste Nähte.

Bowers & Wilkins P7 – Verarbeitung

Aber auch die Haptik kann hier mithalten. Der P7 fühlt sich rundum hochwertig an. Die mit Leder umhüllten Schaumstoffaufsätze sind wunderbar weich und dankenswerterweise weit genug ausgeschnitten, um die meisten Ohren umschließen zu können, ohne unangenehm aufzuliegen. Das garantiert, dass die Bowers & Wilkins P7 auch nach stundenlanger Nutzung keinen Satz rote Ohren hinterlassen. Sie gehören gar zu den angenehmsten Kopfhörern, die je länger auf unseren Lauschern lagen.

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Das Kabel lässt sich wechseln.

Abnehmbares Audiokabel

Die weichen Aufsätze kommen mit einer weiteren Besonderheit: Sie lassen sich abnehmen. Durch das Ziehen löst sich die Magnethaftung und offenbart einen elegant designten Metallgrill. Das ist nicht nur aus Reinigungszwecken sinnvoll. Denn hier kann das Rundkabel gewechselt werden. Den Bowers & Wilkins P7 liegen davon zwei Versionen bei. Eines schlicht und ohne Zusatzfunktionen, das zweite mit Steuerelement. Dank des integrierten Mikrofons können so auch Telefonanrufe angenommen werden. Außerdem lassen sich darüber verschiedene Musikfunktionen regeln. Das funktioniert allerdings wie bei allen uns bekannten Steuerelementen üblich nur an iOS-Geräten im vollen Umfang.

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Die mitgelieferte Ledertasche ist schön und praktisch.

Ledertasche

Neben dem in der Preisklasse fast schon obligatorischen Klinkenadapter für hochwertige Audio-Anlagen liegt den Bowers & Wilkins P7 auch eine den Kopfhörern im Punkt Verarbeitung in nichts nachstehenden Ledertasche bei. Dort finden die P7 im zusammengefalteten Zustand auch ihren perfekten Aufbewahrungsort.

Der Metallgrill unter den Auflagepolstern erinnert an ein altes Radio.

Der Metallgrill unter den Auflagepolstern erinnert an ein altes Radio.

Sound

Auch im für viele aus nachvollziehbaren Gründen wichtigsten Punkt „Sound“ spielen die P7 ganz weit vorne mit. Was kaum ein Kopfhörer im unteren bis mittleren Preissegment schafft: Der Bowers & Wilkins P7 schafft es zu jeder Klangkombination stets die Höhen von den mittleren Tonlagen und den Bässen präzise zu trennen. Das fällt ganz besonders auf, wenn man über eine hochwertige Anlage Musikstücke mit tiefen, wummernden Bässen anhört. Denn die P7 schaffen es den Bässen nichts von ihrer beeindruckenden Stärke zu nehmen und trotzdem alle anderen Tonlagen klar darzustellen. Der P7 entlarvt dabei auch gnadenlos MP3-Dateien mit niedriger Datenrate.

Im zusammengeklappten Zustand sind die Bowers & Wilkins verhältnismäßig kompakt.

Im zusammengeklappten Zustand sind die Bowers & Wilkins verhältnismäßig kompakt.

Fazit

Meine Einschätzung: Die Bowers & Wilkins liefern einen überragenden Klang. Klar ist diese Einschätzung rein subjektiv. Aber ich habe schon viele Kopfhörer auf den Löffeln gehabt und war selten so beeindruckt wie von den Bowers & Wilkins P7. Die P7 sind meine persönliche Referenz für zukünftige Tests.

Auch der Rest kann hier mithalten: Verarbeitungsqualität, Funktionsumfang, Tragekomfort und Optik sind bis ins kleinste Detail durchdacht und von höchster Qualität. Die Bowers & Wilkins P7 kosten derzeit knapp 400 Euro und sind jeden davon wert. Auf jeden Fall mal Probehören!

gizrank 50 Sterne
plusplusÜberragender Klang

plusHochwertige Verarbeitung

plusDurchdachtes Design

plusHoher Tragekomfort

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    1. War klar, dass eine Lobeshymne auf ein tolles Produkt einen Kommentar wie deinen heraufbeschwört… In diesem Fall finde ich die Kopfhörer einfach nur großartig, ohne dass Gizmodo Geld dafür bekommt. Anzeigen sind bei uns immer als solche gekennzeichnet.

      1. Natürlich ist dies rin Werbeartikel. Schließlich kommen due Kopfhörer bei Hifi-Forum, Headfi und Co. bei Weitem nicht so gut weg. Von wegen Referenz.

  1. Wenn es für viele nicht mehr vorstellbar, dass man etwas aus Überzeugung macht – ohne vereinbarte Direkte Gegenleistung – sagt viel über das ethische Niveau in unserer Gesellschaft.
    Mir ist aber auch bekannt, dass gerade Fachmedien wohlwollende Artikel verfassen, wenn sie den Anzeigenkunden als Kunden behalten möchten.

  2. Kleiner Tip: Man kann den “Sound” nur mit Hilfe objektiver Daten darstellen. Etwa Frequenzgang, Schalldruck und Innenwiderstand. Subjektive Eindrücke sind hier vollkommen irrelevant. Schade, der Hersteller hätte diese Daten sicher zur Verfügung gestellt. Man muss aber auch danach fragen.

    1. Du arbeitest bei dem Laden. (?)
      Wenn das so sein sollte, kannst Du es einfach sagen,
      macht die Kopfhörer nicht schlechter,
      aber den Kommentator sympathischer.

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