Forscher untersuchen Flusspferd-Dung mit einem als Krokodil getarnten Roboter [Video]

Flusspferde

Wie die meisten Lebewesen, wollen auch Flusspferde beim täglichen Verrichten ihrer Notdurft nicht gestört werden. Einige Wissenschaftler tarnten darum einen Roboter als Krokodil, um eine Flusspferdgruppe zu beobachten.

Der Mara Fluss in Kenia ist die Heimat von 4.000 Flusspferden und damit auch großer Massen Flusspferdkots. Wissenschaftler befürchten, dass dieser den Fluss heruntertreiben und dabei Bakterien mittransportieren könnte, die dem Wasser den Sauerstoff entziehen – was schlecht für die Fische wäre.

Um die Wasserqualität zu untersuchen, mussten sich die Forscher sehr nahe an die Flusspferde heranpirschen. Auf Vorschlag eines Massai hin statteten sie darum ein ferngesteuertes Miniboot mit Sensoren, grüner Farbe und einem Kunststoff-Krokodilschädel aus. Das Krokodilboot fuhr anschließend um die Flusspferde herum und sammelte Daten über die Qualität des Wassers und die Anteile des Flusspferdkots.

Die meiste Zeit über bewegten sich Flusspferde und Fake-Krokodil friedlich nebeneinander durch den Fluss. Bis eines der Tiere allerdings misstrauisch wurde und das Boot vertrieb. Im Video ist ein Ausschnitt der Untersuchung zu sehen, ab etwa Minute 1:15 geht die Verfolgungsjagd los. [Carnegie Mellon via Popular Science]

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