LulzSec-Hacker Sabu wird heute verurteilt

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Hector Xavier Monsegur, besser bekannt unter seinem Pseudonym Sabu, erwartet am heutigen Dienstag der Urteilsspruch. Er kann dabei auf eine massive Strafminderung hoffen, da er mit den Behörden zusammen arbeitete und zahlreiche ehemalige Hackerkollegen ans Messer lieferte.

Der ehemalige LulzSec-Hacker befindet sich derzeit in Untersuchungshaft und wird möglicherweise schon nächste Woche aus dem Gefängnis entlassen. Das Urteil wird für den heutigen Dienstag vor einem Bezirksgericht in New York erwartet.

Der zuständige Staatsanwalt fordert sieben Monate Haft aufgrund der „extrem wertvollen und produktiven“ Zusammenarbeit. Ohne die Kooperation hätte der LulzSec-Hacker wohl gute 20 Jahre hinter schwedischen Gardinen verbringen müssen.

Offenbar arbeitete Monsegur zunächst verdeckt für das FBI, chattete mit seinen Hackerkollegen und zeichnete die Gespräche auf, um weitere Anklagen zu ermöglichen. Dabei soll er sogar von Gebäuden des FBI aus tätig gewesen sein.

Angeblich gelang es der Bundespolizei mit Sabus Hilfe, 300 weitere Angriffe zu verhindern. Außerdem führten seine Informationen zu zahlreichen weltweiten Verhaftungen und Anklagen, hauptsächlich von Mitgliedern der Gruppierungen LulzSec und Anonymous.

Sabu gilt als Mitgründer und erfahrenstes Mitglied der Hackervereinigung LulzSec. Er war maßgeblich und teilweise führend an Cyberangriffen gegen die CIA, das FBI, Sony und zahlreiche andere Unternehmen und Institutionen beteiligt. Er wurde schließlich aufgrund von Verstößen gegen insgesamt zwölf Bundesgesetze verhaftet, darunter Kreditkartenbetrug und Identitätsdiebstahl.

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