Mit dieser Entwicklung des MIT wirkt deine Wohnung dreimal so groß

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Jeder, der eine kleine Wohnung hat, kennt das Problem: schnell wirkt das Zuhause vollgestellt. CityHome, eine Entwicklung des MIT, will das ändern und auch in kleinsten Wohnungen mehr Platz zum Leben schaffen.

CityHome ist im Prinzip ein gestengesteuertes Möbelstück. Mit einem ensprechenden Wink der Hand kann ein Bett ausgefahren, ein Schreibtisch ausgeklappt oder gar ein Esstisch für bis zu sechs Personen herbeigezaubert werden.

CityHome bietet außerdem einen Küchentresen, eine Kochnische, einen Schrank und diverse Aufbewahrungsmöglichkeiten, alles ausgeklügelt beleuchtet. Neben Gestensteuerung reagieren die Möbelteile außerdem auf Berührungen und auf Sprachbefehle. Und wem das noch nicht futuristisch genug ist: das ganze System kann außerdem einige Zentimeter in jede Richtung bewegt werden, um so den Eingang zu einem versteckten Badezimmer freizugeben bzw. zu verdecken.

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Das beste aber: bei CityHome handelt es sich nicht nur um eine theoretische Studie. Kent Larson von der Changing Places Group am Media Lab des MIT will das Konzept, das Anhänger in jeder Großstadt zwischen New York und Tokyo finden dürfte, möglichst bald auf den Markt bringen. Dieses Video zeigt CityHome in Aktion.

[Co.Design via gizmodo.com]

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  1. Sehr Funktionen und kostensparend.

    Man nutzt die Fläche in der Wohnung am Tag:
    Nur ca. 20 Minuten am Tag für WC.
    Nur ca. 20 Minuten am Tag für Dusche.
    Nur ca. 40 Minuten am Tag für Badewanne. (optional)
    Nur ca. 420 Minuten (7h) am Tag für Bett / Schlaffen.
    Nur ca. 60 bis 180 Minuten am Tag für Sitzen / Sessel.
    Nur ca. 30 Minuten am Tag für Kochen.
    Nur ca. 30 Minuten am Tag für Essen.

    In der übrigen Zeit am jeden Tag, werden die Segmente der Wohnfläche nicht genutzt und liegen brach.
    Aber Miete und Umlage muss trotzdem bezahlt werden.
    (Und Menschen die Arbeiten müssen, sind dazu mindestens 10 h / Tag nicht in Wohnung anwesend.)

    Da ist es nur klug über Synergien und multifunktionale, und ggf. zeitversetzte Nutzung der Mietfläche nachzudenken, und diese auch umzusetzen.

    Wirtschaftlichkeit:
    Ein qm gepflegten Miet-Wohnfläche in zumutbaren Lage mit Nebenkosten, kostet ca. 15 € / Monat.
    Ein qm im Jahr ca. 180 €.
    Ein qm in 10 Jahren 1800 €.
    Bei nur 10 qm, die durch solche Einrichtungs- Konzepte eingespart werden,
    sind es in 10 Jahren schon 18 000 € .

    Und für 18 000 € bekommt man schon viel an solchen multifunktionalen Einrichtung !
    Es gibt inzwischen mehrere Anbieter von solcher multifunktionalen verwandlungs- Wohneinrichtungen,
    so das auch die Preise verglichen werden müssen.
    Im konventionellen Möbel- Handel aber kaum zu finden.
    Man muss online suchen!
    Und Risiko besteht wegen der 14 Tage Kauf- Wandlungsfrist nach Fernabsatzgesetz kaum.

    Interessant, besonders für jüngere Generation, die oft nicht mal 1500 € netto pro Monat zu Verfügung hat.

  2. Ich wollte schon immer einem Freund einen Haufen im Wohnzimmer hinterlassen… Auch sehr praktisch für ein romantisches Candlelight Dinner. Ich bin total von dem Konzept überzeugt.

    1. Ist schon heftig, wie sich die Technik entwickelt. Hätte man jemandem in den 90ern erzählt, dass man das mit einer Handbewegung schliessen kann, der hätte dich für verrückt erklärt.

      Schönen Männertag, bzw. Vatertag!

  3. Die Sache mit der Gestensteuerung ist nicht wirklich nötig. Und das Konzept von platzsparenden Möbeln gibt es schon. Wer sich gestengesteuerte Möbel kaufen kann, kann sich auch eine größere Wohnung leisten.

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