MIT: Endlich ein Set Roboterarme für den Alltag? [Video]

Roboterarme

Sie machen aus dir zwar keinen Doctor Octopus-ähnlichen Superbösewicht, stehst du aber mal wieder mit zwei vollen Händen vor einer geschlossenen Tür, wirst du die Vorteile dieses Zusatzsets Roboterarme vom MIT schon erkennen.

Das Roboter-Armpaar wurde defintiv nicht dafür entwickelt, Autos zu heben oder Tresore aufzureißen zu können. Vielmehr dürften die Roboterarme mit ihren 5 Kilogramm Gesamtgewicht ein Stück schwächer als die biologischen Originale sein und sind daher vor allem für solche Aufgaben sinnvoll, bei denen zwei Arme beziehungsweise zwei Hände nicht ausreichen. Ziel der Entwicklung war es dem MIT zufolge besonders, Hilfsmittel für die Flugzeugherstellung bereitzustellen.

Das beeindruckende an den Roboterarmen ist besonders ihre Lernfähigkeit. Sie können die Bewegungen des Nutzers beobachten, darin Muster erkennen und anhand bestimmter Indikatoren künftige Bewegungen vorausdeuten. Im Video ahmen die Arme lediglich die Bewegungen des Trägers nach, irgendwann sollen sie aber selbstständig die richtigen Handlungen vollführen.

Das MIT-Konzept ist damit sicher nicht ganz so komplex wie ein ganzes Exoskelett, demgegenüber aber wesentlich einfacher und mit heutigen Technologien realisierbar. Und wer würde nicht gerne zumindest einen Teil der nächsten 20 Jahre des Wartens auf Exoskelette mit einem zweiten Set Arme überbrücken?  [MIT d’Arbeloff Laboratory via IEEE Spectrum]

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