Warum das Challenger Shuttle trotz Sicherheitsbedenken startete [Video]

Challenger

Die schwere Fehlfunktion beim Start von Challenger im Januar 1986 kostete sieben Astronauten das Leben und veränderte die bisher als fast unfehlbar erscheinende NASA für immer. Aber was führte dazu, dass das Shuttle überhaupt startete? Die interne Struktur der NASA selbst scheint eine größere Rolle bei dem Unfall gespielt zu haben, als man annehmen mag.

In der 20-minütigen Dokumentation von Retro Report und der New York Times berichten die beteiligten Missionsleiter und Ingenieure, was an dem Tag schiefging. Die Ingenieure von Morton-Thiokol – dem Hersteller der O-Ringe, die für die Fehlfunktion verantwortlich waren – sprachen sich aufgrund der niedrigen Temperaturen gegen einen Start aus. Die Manager der NASA entschieden sich aber gegen die Einwände und Challenger ging an die Startrampe.  [Retro Report]

Tags :
  1. schon krass, dass eine so riskante Mission startet (starten muss), obwohl sich der Hersteller eines der wichtigsten Bauteile klar gegen einen Start ausspricht. Ist da die Gier nach Ruhm doch größer gewesen als die Vernunft?

Hinterlasse eine Antwort

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind markiert *

Advertising