Sunnybag: Das leichte, flexible Solarsystem bringt Strom auf jeden Berg

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Ob Watzmann, K2, Zugspitze oder Sahara. Sie alle haben eines gemeinsam: Akuten Mangel an Steckdosen. Dabei gibt es heutzutage Möglichkeiten, auch ohne Steckdose seinen Akku aufzuladen. So zum Beispiel SunnyBag Leaf. Hier schnallt man sich sein Solarpanel einfach auf den Rucksack und muss sich selbst bei langen Touren keine Sorgen mehr über die Akkus seiner Geräte machen.

Seit fast vier Jahren versorgt das österreichische Unternehmen SunnyBag die mobile Welt mit mobilen Energiequellen. Nach Rucksäcken und Taschen präsentierte man uns nun SunnyBag Leaf, das vor allem für sportliche Aktivitäten entwickelt wurde. Das Solarpanel ist nur etwas größer als ein DINA-4-Blatt und mit 120 Gramm keine erdrückende Last auf den Schultern.

Durch die hohe Flexibilität lässt sich das SunnyBag Leaf einfach mit den Ösen oder den Haken an den Gurten, beziehungsweise Spannschnüren des Wanderrucksacks befestigen und passt sich den Bewegungen an. Darüber hinaus sorgt Wasserfestigkeit für die nötige Tauglichkeit bei sämtlichen Outdoor-Aktivitäten.

[Das Adapter-Set ist beim Leaf leider nicht enthalten.]

[Das Adapter-Set beinhaltet insgesamt acht verschiedene Stecker.]

Dank der Triple Junction-Technologie, die auf drei Ebenen das Sonnenlicht erfasst, kann auch bei bewölkter Atmosphäre eine relativ gute Leistung erzielt werden. Um aber nicht vollends auf die Sonne angewiesen zu sein, liegt dem SunnyBag Leaf ein sogenannter PowerStick bei, ein 2.200 mAh-Akku, der als Puffer fungiert. Er wird bei optimaler Sonneneinstrahlung in zwei bis drei Stunden geladen und kann dann beispielsweise am Abend das Smartphone mit Strom versorgen.

[Die Mengenangaben der technischen Geräte hängen selbstverständlich von den jeweiligen Akkugrößen ab.]

[Die Mengenangaben der technischen Geräte hängen selbstverständlich von den jeweiligen Akkugrößen ab. Bild: Screenshot SunnyBag]

Als Ausgang wurde nun ein Standard-USB-Anschluss verwendet, über den sich das eigene Gerät, beispielsweise Smartphone, auch direkt an den Solarpanelen anschließen lässt. Ebenso kann auch ein größerer Akku dazwischengeschaltet werden.

SunnyBag-Gründer Stefan Ponsold erzählte uns in einem Interview von dem neuen Produkt.

Spezifikationen

Abmessungen: 24,5 x 29 x 0,5 Zentimeter

Gewicht: 120 Gramm

Solarpaneleleistung: 3,2 Watt

Solartechnologie: Triple Junction

Akkutechnologie: 5 Volt Lithium Akku mit 1 Ampere Ladestrom. Universell aufladbar.

USB Konverter: Direktladung bei Sonnenschein

Ausgang: Standard-USB

[Der PowerStick mit 2.200 mAh. Die nächste Generation könnte laut Ponsold 3.700 mAh fassen.]

[Der PowerStick mit 2.200 mAh. Die nächste Generation könnte laut Ponsold 3.700 mAh fassen.]

Zunächst soll das SunnyBag Leaf nur in Schwarz erhältlich sein. Die Farben Rot, Weiß und Grau (siehe Artikelbild) sind aber auch im Konzept. Ende Juni wird das neue Solarpanel dann für 129,95 Euro in die Verkaufsregale von Intersport, Sport2000, Gigasport, Mediamarkt & Saturn in Österreich sowie in ausgewählten deutschen Standorten gelangen. Über Amazon und SunnyBag wird man ebenfalls an das SunnyBag Leaf kommen. Ob es tatsächlich zu einer Grundausrüstung für Wanderer oder Skifahrer wird, ermitteln wir demnächst in einem ausführlichen Test.

[Auch andere Neuheiten konnte uns Stefan Ponsold zeigen. So auch die abnehmbaren Panele des Explorer-Rucksacks.]

[Auch andere Neuheiten konnte uns Stefan Ponsold zeigen. Zum Beispiel die abnehmbaren Panele des Explorer-Rucksacks.]

4,5 von 5 Sterne! SunnyBag Solartasche aus Leder im Test.

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  1. Ich würde es auch im Alltag bei Bedarf tragen. Kann man immer sein Smartphone oder was auch immer laden. Den Dingern geht leider öfters mal die Puste aus.
    Auch auf einer Jacke würde es bestimmt nicht schlecht kommen. Solange es nicht teurer wird und sich auch in Deutschland von der Leistung her lohnt, und es was kann, bin ich dabei.
    Bin sehr gespannt!

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