NASA: Erste Datenübertragung aus dem Orbit via Laser

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Ein enttäuschter Blick auf den Router, ein neidischer Blick gen Himmel: In dieser Woche vollzog die NASA ihren ersten High-Speed-Daten-Download aus dem Erdorbit. In 3,5 Sekunden lud die Raumfahrtbehörde ein HD-Video von der Internationalen Raumstation (ISS) herunter - via Laser.

Der Datentransfer fand im Rahmen des „Optical Payload for Lasercomm Science (OPALS)“- Projektes statt. Das OPALS-Team rüstete die ISS mit einem 2,5 Watt leistungsstarken Laser (Wellenlänge: 1.550 Nanometer) aus, der die Daten mit einer Geschwindigkeit von 50 Mbit pro Sekunde zu einer Empfangsstation in Los Angeles schickte. Die größte Hürde dabei war, den Laser über den gesamten Vorgang genau auf sein Ziel auszurichten. Das ist gar nicht so einfach, saust die ISS doch mit rund 28.000 Kilometern pro Stunde durchs Orbit.

Eine solche Form des optischen Downloads wird in Zukunft wichtig, um die zunehmend großen Datenmengen schnell und sicher zu übertragen, die die NASA im All aufzeichnet. Zum Vergleich: Der herkömmliche Transfer des unten stehenden Videos hätte mit Radiowellen etwa 10 Minuten in Anspruch genommen.

[NASA via Gizmodo.com]

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