Nintendo schließt Europazentrale in Großostheim, 130 Mitarbeiter verlieren ihre Stellen

nintendo (Bild: Nintendo)

Wie lokale Medien berichten, schließt Nintendo seine Europazentrale in Großostheim im Landkreis Aschaffenburg. 300 Mitarbeiter sollen nach Frankfurt verlegt werden, 130 verlieren ihre Arbeitsstelle. Nintendo habe die Entscheidung nicht leichtfertig getroffen und will sich damit besser an den Markt anpassen, so das japanische Traditionsunternehmen.

Die Lagerhalle in Großostheim soll bereits im August dieses Jahres ihren Betrieb einstellen, die Verwaltung im ersten Quartal 2015. Die Vorgaben dazu kamen nicht aus Deutschland, sondern vom japanischen Hauptsitz in Kyoto.

Nintendo beschäftigt in Deutschland etwa 1.100 Mitarbeiter, 430 davon im beschaulichen Großostheim bei Aschaffenburg. Die Schließung des Standorts hat für die Stadt spürbare wirtschaftliche Konsequenzen: Laut Main-Echo galt Nintendo mitunter als größter Gewerbesteuerzahlen. „Damit müssen wir jetzt leben“, sagte der Bürgermeister von Großostheim Herbert Jakob (CSU) gegenüber den Lokalmedien.

Nintendo hatte seine Europazentrale mehr als 20 Jahre in Großostheim. Vor einiger Zeit lagerte der Videospiel- und Konsolenhersteller einen Teil seiner Produktion nach Hamburg aus.

[Main-Echo, Bild: Nintendo.com]

  1. So hat das damals mit ATARI auch angefangen….erst die Filialen verlegt, verkleiner, geschlossen. Am Schluss hat ein Hausmeister die Reste in Rotterdam aus dem Lager von der Palette herunter verkauft.

  2. Tja , ich glaube wenn sie anfangen würden zb Super Mario World / Kart etc als App auf den Markt zu bringen , dann würden sich die roten Zahlen auch wieder in Richtung schwarz bewegen . Aber leider wollen sie das ja nicht , aber ich denke mal das sie das irgendwann doch machen werden wenn der Verkauf der WiiU oder Game Boys etc aus bleibt.

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