Mit dem Geckskin-System der DARPA kann jeder flache Hauswände erklimmen

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Wer hat noch nie davon geträumt, von einer radioaktiven Echse gebissen zu werden und die Fähigkeit zu erhalten, der Schwerkraft zu trotzen und sich an Gebäuden hochzuhangeln? Das Geckskin Klettersystem der DARPA soll genau das möglich machen.

Bei dem Z-Man Projekt wurden von dem Draper Laboratory der Cambridge University spezielle Kletterplatten entwickelt, die mit einem Geckskin getauften Stoff überzogen wurden. Dieses Material ist mit einem Kleber-Elastomer versetzt, dass die gleiche Oberflächenhaftung ermöglicht wie die unzähligen Härchen an Geckofüßen.

Der Gecko ist der Klettermeister des Tierreichs –  darum war es nur logisch, seine Fähigkeiten als Inspiration dafür zu nutzen, wie man einige Manöver in städtischen Gebieten ausführen könnte, so der Darpa Programmleiter Dr. Matt Goodman. Die Herausforderung war es, die biologische und physikalische Grundlage der Geckofähigkeiten zu verstehen und in einem künstlichen und durch den Menschen nutzbaren System umzusetzen.

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Die DARPA stellte die neueste Geckskin-Version kürzlich vor, in dem sie einen 98 Kilo-Forscher (beladen mit 22 Kilogramm Filmausrüstung) eine 8 Meter hohe Wand mit zwei der Geckoplatten als einzige Hilfsmittel erklettern ließ. Die Tests laufen weiter, die DARPA will durch die Technologie besonders US-Soldaten an Häuserwänden hochschicken. Bleibt nur zu hoffen, dass irgendwann auch eine Verbraucherversion erscheint. [DARPA]

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