BEAM-Prototyp der NASA: Ein aufblasbares Gewächshaus für die ISS

BEAM

Es gibt zwei Dinge, die auf der ISS nicht so einfach zu haben sind: Privatsphäre und frisches Gemüse. Dank einem neuen aufblasbaren Lebensraum könnten die Astronauten an Bord der ISS von beiden bald mehr haben.

Aktuell ist BEAM (Bigelow Expandable Activity Module) von Bigelow Aerospace an die ISS gekoppelt und wird auf Ausfallsicherheit getestet, während es schon als temporäre Versuchsstation für das Anpflanzen von verschiedenen Gemüsen und Früchten im All genutzt wird. Die NASA hat diese zweijährige Studie mit etwa 13 Millionen Euro finanziert, im Erfolgsfall könnte BEAM einen schnellen und einfachen Weg bieten, die Kapazität der ISS zu erhöhen. In jeder BEAM hätten sechs Astronauten – oder betuchte Weltraumtouristen – Platz

Das BEAM misst aufgepumpt 4 mal 3 Meter. Noch wichtiger aber: Das Modul wiegt nur etwa 1.300 Kilogramm und ist damit 70 Prozent leichter als ein ähnlich großes Modul aus festem Material. Für den Transport kann BEAM wiederum zusammengefaltet und im Lagerraum einer Dragon Kapsel verstaut werden.

Bigelow Aerospace arbeiten aktuell außerdem an einer größeren BEAM-Ausgabe – dem BA 330. Die BA 330-Module würden je 330 Kubikmeter Raum bieten und könnten in einer Kette aneinander angeschlossen werden. Hierdurch wäre die Realisierung einer riesigen Raumstation in einem Bruchteil der Zeit möglich, die für die Fertigstellung der ISS nötig war. [Technabob – The Space Reporter – Bigelow Aerospace]

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  1. Ich nehme mal an es ist ein elipsoid mit 4x3x3 metern, vom bild her. Der einfachheit halber gerechnet als kugel mit 3,33m durchmesser wären das36m^3. die 330er variante wäre dann scheinbar (1/6)*pi*3.33^3, also ca 19.5 m^3. die 330m^3 hätte dann die gar nicht viel grösseren ausmasse von (330*6)/pi=d^3, also ca 8.6m als durchmesser bei knapp 10fachem volumen.

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