Tesla gibt womöglich Patente für Elektroautos frei

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Am 3. Juni verkündete Elon Musk an der Hauptversammlung von Tesla, dass das Unternehmen zur größeren Verbreitung von Elektroautos mit der Idee spielt, etwas in dieser Hinsicht bedeutendes zu unternehmen, das in Hinblick auf seine Patente kontrovers wäre.

Drei Tage später erläuterte der CEO von Tesla gegenüber der BBC, dass die Freigabe der Technologien der richtige Weg sei: Wir versuchen gerade herauszufinden, wie die Etablierung von Elektroautos beschleunigt werden kann und in dem Maße, wie wir aktuell technologische Barrieren schaffen, wird das nicht passieren. Wir wollen keinen Weg durch den Dschungel schlagen und gleichzeitig Landminen hinter uns platzieren.

Die Freigabe von Patenten wäre eine willkommene Abwechslung zu den aktuellen Patentkriegen und  könnte den Fortschritt bei Elektroautos sicher beschleunigen. Das Video der Hauptversammlung von Tesla gibt es hier, das kurze Interview mit der BBC hier. [Tesla via BBC]

Elon Musk will ein fliegendes Auto bauen.

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  1. Gute Idee. Habe mir zwar nicht das ganze Video angeguckt aber gehe jetzt mal davon aus dass es soweit stimmt.
    Endlich mal ein Schritt in die richtige Richtung. Weg von den veralteten Verbrennungsmotoren. Klar, auch der Strom muss irgendwo herkommen. Aber ich denke je größer der Druck wird, umso eher wird eine sinnvolle Lösung auch für dieses Problem gefunden.

    1. Dir ist klar, dass sich Elektroautos in den 150 Jahren in denen sie schon existieren, kaum Fortschritte gemacht haben?Wenn du die Umweltbilanz eines Elektroautos anschaust, inklusive Verpestung der Luft und Umwelt für die Stromerzeugung, den gravierenden Umweltschäden durch die Herstellung der Akkus usw., wirkt der Verbrennungsmotor doch nicht mehr ganz so veraltet…

      In Zukunft weniger Bild lesen, die rosarote Brille abnehmen und nicht alles was die Grünen spitze finden anstandslos abnicken… Selbst denken hilft deinem Geldbeutel und der Umwelt.

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      1. Eine Studie des Schweizer Bundesumweltamt zum Thema Elektro Autos kommt zu einem differenzierten Bild, was die Umweltverträglichkeit angeht:

        Auch wenn man die Produktion der Batterie berücksichtigt, emittiert ein EAuto weniger CO2 als ein vergleichbares Fahrzeug mit fossilem Antrieb.

        Was die Studie jedoch belegte, ist das die Gesamtumweltbelastung bei EAutos derzeitig höher liegt, als bei Verbrauchsarmen Diesel Fahrzeugen. In die Umweltbelastung fliessen weite Faktoren, wie z.B. genereller Rohstoffverbrauch, vor allem nicht erneuerbarer Rohstoffe, ein.

        EAutos verursachen jedoch weniger Lärm und belasten die Luft in Ballungszentren geringer wie fossile Fahrzeuge.

        Auf längere Sicht jedoch wird die gesamt Umweltbelastung aufgrund der sich verknappenden fossilen Brennstoffe bei herkömmlichen Fahrzeugen immer schlechter werden. Dagegen wird sich bei EAutos die Gesamtumweltbelastung weiter verringern. Schon alleine weil die Strom Erzeugung immer stärker auf regenerative Rohstoffe umschwenken wird.

        Dieses bedeutet, das EAutos bereits heute ihre Berechtigung haben können, denn sie sind derzeitig eine erkennbare Alternative für den motorisierten Individualverkehr in der Zukunft. Und man sollte so eine Technik nicht erst entwickeln, wenn es zu spät ist^^

  2. Ich bin in zwei Monaten 10.000 km mit dem Model S gefahren und hätte mit jedem vergleichbaren Verbrennungsmotor-Fahrzeug unmengen mehr an CO2 produziert. Das Model S ist leise, stinkt nicht – es macht spass! – Model S ist alltagstauglich! – Stopp und go macht jetzt auch spass, hier ist der Energieverbrauch sehr gering.

  3. 1Auto für durchschnittlich 1,6 Insassen sollte man grundsätzlich in Frage stellen. Ganz besonders in Städten. Ich hatte zwei Autos – einen 911er und einen Mercedes. Habe beide vor 16 Jahren verkauft und nie ersetzt. Lange Strecken per Bahn und Flieger. Auch Mitfahrzentrale ist eine gute Erfahrung. Kurzstrecke per U-Bahn und Strassenbahn. Schwere Lasten oder Großeinkäufe per Kurierfahrer. Und an faulen Tagen oder spät nachts Taxi.
    Die Einsparungen an Geld sind enorm. Die entfallenen Zeiten für Parkplatzsuche sind ebenfalls enorm und nervenschonend. Ein Glas Bier mehr auf ne Party ist keine Überlegung mehr wert. – Freiheit mit Auto? Alles in allem ist für mich genau das Gegenteil wahr. Freiheit beginnt ohne Auto. Steckt die Kohle in die Entwicklung von netten, auto-nomen Fahreinheiten mit Sprachzielerkennung und parkt die herkömmlichen Karren auf dem Schrottplatz.
    PS: 60% des innerstädtischen Verkehrs sind Parkplatzsuchende.

    1. Spitzen Argument! Die Zeit, die ich für die Parkplatzsuche verbrauche hole ich 10 mal wieder rein mit dem Auto, weil ich auf keine Bahn warten muss und weil mich das Auto, im Gegensatz zur Bahn, auch dahin fährt wo ich hin will und nicht nur in die Nähe…

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