Memorado: Wer wenig schläft, ist schlauer

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Aus einer aktuellen Studie mit über 10.000 Memorado-Nutzern ging hervor, dass Personen mit vier bis fünf Stunden Schlaf pro Tag bessere kognitive Leistungen erzielen, als Menschen, die länger schlafen. Damit stellt man eine weit verbreitete Meinung plötzlich auf den Kopf.

“Vier Stunden schläft der Mann, fünf die Frau, sechs ein Idiot.” Was Napoleon Bonaparte schon vor 200 Jahren zu sagen pflegte, sieht auch Europas “führendes Online-Fitnessstudio für den Kopf” mit einer aktuellen Studie nun bestätigt.

In allen überprüften Bereichen – Gedächtnis, Konzentration, Logik, Geschwindigkeit und Reaktion – sanken die kognitiven Leistungen mit einer höheren Anzahl der täglichen Stunden an Schlaf.

[Der GQ ist laut Memorado in seiner Aussagekraft ähnlich wie der IQ.]

[Der GQ ist laut Memorado in seiner Aussagekraft ähnlich wie der IQ. Er orientiert sich an den hier erzielten Leistungen.]

Oft sorgt ein kurzer Schlaf aber für eine schlechte Gemütsverfassung. Hier betont Memorado, dass nicht der wenige Schlaf, sondern vielmehr der persönliche Schlafrhythmus für negative Stimmung ausschlaggebend seien. Wer also regelmäßig nur vier Stunden schlafe, sei trotzdem positiv gestimmt. Schlecht drauf sei man nur, wenn der kurze Schlaf eine Ausnahme war.

Memorados Studie umfasst über 10.000 Datenpunkte. Jeder Nutzer wurde dabei einmal pro Tag vor dem Trainingsbeginn befragt, um sein individuelles Trainingsprogramm an den Schlafrhythmus anzupassen.

Dennoch: “Die ideale Anzahl von Schlafstunden ist viel umstritten”, so Marius Luther, Mitgründer von Memorado. Wir hoffen derweil, nicht den Tag des Schlafes am 21. Juni zu verpennen.

[Memorado, Bildquelle: Shutterstock]

  1. wenn ich nur 4-5 stunden schlafe bin ich nicht mal mehr in der lage ein auto zu fahren und so schlecht gelaunt das mich kleinigkeiten enorm aufregen

    1. Ich denke, dass das aber sowieso von Mensch zu Mensch unterschiedlich ist. Das ist nicht nur Gewöhnungssache. Aber in der Tat gibt es Menschen, die so wenig schlafen und trotzdem den Tag über leistungsfähig sind. Da gehöre ich leider nicht dazu, kenne aber einige.

      1. “Oft sorgt ein kurzer Schlaf aber für eine schlechte Gemütsverfassung. Hier betont Memorado, dass nicht der wenige Schlaf, sondern vielmehr der persönliche Schlafrhythmus für negative Stimmung ausschlaggebend seien. Wer also regelmäßig nur vier Stunden schlafe, sei trotzdem positiv gestimmt. Schlecht drauf sei man nur, wenn der kurze Schlaf eine Ausnahme war.”

        Dachte ich auch mal, ich war immer ein Extremer Langschläfer und Morgenmuffel… Mindestens 8 Stunden hab ich gebraucht damit ich nicht schlecht gelaunt war und mir nicht alles wehtat. Aber durch einige Umstände, bekomme ich seit etwa 3 Monaten nicht mehr wie 4 Stunden schlaf Pro nacht. Meine Freunde fragen mich schon wie ich das mache und ich weiß es ehrlich gesagt nicht. Hier sieht man einfach das der Mensch ein Gewohnheitstier ist und wenn das gewohnte fehlt ist man schlecht gelaunt. Ganz ehrlich, ich will garnicht mehr länger schlafen. Und wenn man bedenkt, dass man bei 8Stunden pro nacht, durchschnittlich 20 Jahre des Lebens verschläft, habe ich mehr Zeit für mich, da ich nur die Hälfte schlafe (Rechnerisch also nur 10 Jahre)

        1. Achso noch hinzuzufügen. Samstags bin ich nie vor 14 Uhr aus dem Bett gekommen, nun gehe ich um 3 ins Bett und steh um 7 auf. Wochentags sogar um 5 (ich bin/war ein morgenmuffel)

    2. @benni
      Alles eine Gewöhnungssache. In der Woche schlafe ich auch nicht mehr als 5 Std, das hole ich dann allerdings am WE nach, da werden es gut und gerne auch mal 14Std. Klappt schon seit Jahren so. Konzentrationsverlust hatte ich am Anfang auch, aber nach einer Weile legt sich das, und der Körper stellt sich darauf ein.

  2. Andersrum wird ein Schuh draus: Personen mit einem höheren IQ, bzw. Hochbegabte haben ein geringeres Schlafbedürfnis. Somit ergibt sich auch das beobachtete Bild. Nicht “wenig Schlaf macht intelligent” – sondern “Intelligente brauchen weniger Schlaf”

  3. Normalerweise gilt viel Schaff für Erholung und Leistungsfähigkeit als wichtig.

    Aber wahrscheinlich können intelligente Menschen besser und effizienter Schlafen und Voraussetzungen für effizienten Schlaf umsetzten…
    Z.B. keine oder weniger berauschende psychoaktive Stimulanzen, wie Alkohol, Nikotin, Koffein, THC, usw.
    Ähnlich auch mit Rausch durch Disko- Rhythmen- Trance- Rausch (wie bei Medizinmänner)
    Und intelligente Menschen dürften auch eher in der Lage sein, gute bis optimale Schaf- Umgebung zu schaffen: Frischluft, Temperatur, Raumluftfeuchtigkeit, Verdunklung, optimale Liegefläche / Matratze, usw.
    Dazu gesunde und qualitative Ernährung, und regelmäßigen Tag / Schlaf- Rhythmus.

    Dagegen Prekariat / Volk mit niedrigen IQ, oft voll Sorgen und Stress, ggf. mit Schichtarbeit,
    neigt eher dazu, sich mit Alkohol, Nikotin, Koffein, THC, Disko- Trance zu berauschen,
    um die Unzufriedenheit mit der subjektiv wahrgenommenen Realität zu betäuben und zu verdrängen.
    Dazu ungesundes Fast- Food Fraß mit Zuckerwasser Cola.
    Da sind Schlafrhythmusstörungen und Durchschlafstörungen sehr verbreitet,
    und damit schlechte Effizienz des Schlafes.

    1. Korrektur:
      Normalerweise gilt viel SCHLAF für Erholung und Leistungsfähigkeit als wichtig.
      (Die Autokorrektur hat SCHLAF als Schaff falsch interpretiert…)

    2. ” Wenn Sie bis zwei Uhr morgens wach sind, weil Sie Sex haben und Drogen wie Marihuana konsumieren, gehören Sie vermutlich zu den schlaueren Menschen auf diesem Planeten.

      Das ist zumindest das Ergebnis einer Studie an britischen Elite-Universitäten wie Oxford oder Cambridge: Menschen mit hohem Intelligenzquotienten tendieren dazu, später schlafen zu gehen, mehr Sex zu haben und häufiger Drogen zu nehmen.

      Die Forscher stellten fest, dass Studenten an diesen Elite-Unis im Vergleich zu Studenten an weniger angesehenen Unis länger aufbleiben, häufiger Marihuana rauchen und mehr Lebenszeit damit verbringen, Sex zu haben. ”

      Quelle: Huffington Post

      1. Anhang:
        Dass Menschen mit hohem IQ auch häufiger zu Drogen greifen, haben verschiedene Studien schon mehrfach belegt. Eine Studie aus dem Jahr 2010, die bei “Psychology Today” erschien, geht davon aus, dass dies Menschen ab einem Intelligenzquotienten von 125 betrifft.

        Man könnte jetzt denken, intelligente Menschen wählen den vermeintlich intelligenteren Weg und greifen nicht zu Drogen. Doch das Gegenteil ist der Fall – und das liegt laut “Esquire” daran, dass kluge Menschen versuchen, durch Drogen ihren Geist zu erweitern. Gleichzeitig sind sie in der Lage, den Konsum zu rationalisieren.

        1. Sex wirkt ähnlich wie eine Droge, und stimuliert ähnlich wie z.B. Kokain, das Belohnungszentrum im Hirn.
          Und Sex macht oft auch süchtig, ähnlich wie chemische Drogen.

        2. Man muss auch berücksichtigen das es bei Drogenarten große Unterscheide gibt.
          Kokain, Meskalin, Psilocybin, und ähnliche, Bewusstsein erweiternde Drogen,
          können durchaus positiv auf Kreativität wirken.

          Dagegen betäubende, narkotisierende Drogen, wie Alkohol (Bier), Opiate, THC, usw. verdummen, weil die Denkfähigkeit abschalten. Und für Intelligenztraining ist das Denken unumgänglich.

          Wichtig ist auch die Motivation / Anlass für Drogen Nutzung:
          Inspiration,
          oder Verdrängung / Betäubung der wahrgenommenen Realität.

          Und auch die Dosierung sowie Häufigkeit der Abwendung darf nie unterschätzt werden.
          (Wie bei Paracelsus: es kommt auf die Dosis an)

        3. @SELL
          Klar stimuliert sex dein Gehirn, aber ich wollte eher darauf hinaus dass nicht die “dummen” sich zuknallen wie du meintest, sondern eher intelligente Menschen. und diese dann Besser schlafen, deine Aussage war das “dumme” Drogen nehmen und deshalb länger schlafen

        4. Jeder Rausch (egal durch was ausgelöst), ist nur eine GELIHENE Zeit des befristeten subjektiven Wohlbefindens,
          die danach immer zurückgezahlt werden muss, z.B. durch Entzug, Depressionen, Kopfschmerzen, usw.

  4. möglicherweise so sein, dass die Wahrscheinlichkeit einer selbstbestimmten Zielsetzung bei intelligenten Menschen höher ist und damit der Wille auf dieses Ziel hinzuarbeiten ? Dann springe ich beim ersten Hahnenschrei natürlich gerne aus den Federn. Wohingegen ein fremdbestimmtes Ziel (steh endlich auf, Du MUSST zur Arbeit) nicht motivierend wirkt.
    Wichtig : Ich sage nicht, Intelligenz ist die Vorraussetzung zur Selbsbestimmtheit. Nur dass die Wahrscheinlichkeit bei intelligenten Personen höher sein könnte, dass sie mehr selbstbestimmt sind. Z.B. Selbständige Unternehmer oder Feldherren wie Napoleon ;-)

  5. das kann ich nicht bestätigen, dass umso kürzer der Schlaf, umso besser….: brauche im Schnitt 8 Stunden Schlaf (wenn ich über Tage nur 6 Std. täglich schlafe, dann können es auch 12 Stunden am Stück sein) und mein heutiger MEMORADO-Punktestand: Logik= 87,79%; Konzentration =89;47%; Reaktion= 100% !!; Arbeitstempo=99,44%; Gedächtnis= 99,94%; Insgesamt GD 99,99% und das am Samstag um 07:00 in der Früh………….

    1. Mir geht es genauso.
      Die Schlafdauer ist bei mir individuell ,und hängt von der Dauerbelastung ab.
      Nach 6 Wochen Memorado (12670 Pkt)liegt mein GQ bei 899 das wären wohl ca 3Std /Tag.
      Die restlichen Ergebnisse:der Tabelle nach, von oben (GQ) nach unten( Logik):
      99.99%.. 99,91%..98,27%..99,74%..97,91%…last not least etwas schwach die Logik mit 92,11%.
      Im Schnitt brauch ich bestimmt 7-8Std/Tag .
      Also derartige Verallgemeinerungen ,mögen Statistiker beindrucken,Wissendschaftlich ist das meiner Meinung nach Nonsens.

      MfG

      R.T

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