Final Fantasy 14: Ehe für alle kommt

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Noch können in der Welt von Final Fantasy 14 nur gemischtgeschlechtliche Ehen geschlossen werden. Mit einem Patch, der demnächst erscheint, soll sich das ändern.

„Wir haben uns gefragt, warum es in Eorzea Einschränkungen gibt, wen man lieben kann oder mit wem man Freundschaften haben kann. Also haben wir uns entschieden, diesen Weg zu gehen“, zitiert das Magazin Destructoid Naoki Yoshida, den Produzenten von Final Fantasy. „Wenn zwei Spieler in Eorzea zusammen sein wollen, könne sie das tun“.

Der Spieleklassiker Final Fantasy wäre nicht das erste Spiel, das schwule und lesbische Elemente zulässt. In Star Wars: New Republic beispielsweise können schwule und lesbische Charaktere gespielt werden. Auch die Simulation Die Sims soll im Herbst in einer neuen Version 4 erscheinen, in der schwule und lesbische Charaktere heiraten und Familien gründen können. Aufgrund dieser Gleichbehandlung soll das Spiel in Russland nur an Volljährige verkauft werden dürfen.

Auch in den USA gab es immer wieder Proteste gegen die Gleichstellung homosexueller Charktere in Computerspielen – meist allerdings ohne Erfolg. So haben in den vergangenen Jahren viele große Hersteller von Computerspielen ihre Game-Richtlinien dahingehend geändert, dass auch gleichgeschlechtliche Affären in den virtuellen Welten möglich sind. Ein Grund dafür dürfte – neben dem allgemeinen gesellschaftlichen Wandel – vor allem auch die Erkenntnis gewesen sein, dass auch homosexuelle Jugendliche und Erwachsene ihre Zeit gerne vor dem PC oder der Konsole verbringen.

[via queer.de; Foto: Square Enix]

  1. Es ist schon sehr bezeichnend was aus einer Pressekonferenz durch Internetmedien so alles gemacht wird. In der Pressekonferenz wurden neue Dinge vorgestellt, die in den nächsten Patches des Spiels Einzug halten.

    Es wurde viele Neuerungen vorgestellt. Darunter auch, eher nebensächlich mitgeteilt, die Neuerung, dass man in Zukunft Heiraten kann. NEIN das geht bisher gar nicht. Das Feature wird eingebaut. Erst auf nachfrage wurde dann gesagt, das es keinerlei Begrenzungen geben wird wer wen heiratet.

    Seid dem wird in jedem Internetportal mit reißerischen Headlines die Einführung der Homoehe ausgeschlachtet.

    Das war überhaupt nicht Thema der Pressekonferenz. Und für die Entwickler ist das offensichtlich auch keins. Sie ermöglichen das so selbstverständlich wie es sein sollte.

    Es ist nur der konservative Mob des Internets, der dem Aspekt eine Bedeutung beimisst die er nicht hat und auch nicht haben sollte.

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