HP entwickelt offenbar Computer, der Rechenzentren überflüssig machen soll

(Bild: HP)

Hewlett-Packard entwickelt offenbar eine neue Art Computer. Es handelt sich allerdings nicht um einen Laptop oder Tablet. Mit einer einzigen, Kühlschrank-großen Einheit dieses Monsters will HP künftig ein ganzes Rechenzentrum ersetzen.

Unter dem Projektnamen „The Machine“ wird die Hardware gegenwärtig in den Laboren von HP zusammengesetzt. Wie das renommierte Magazin Businessweek berichtet, wird das Unternehmen den Rechner innerhalb der nächsten Jahre auf den Markt bringen “oder bei dem Versuch scheitern“. HP Labs-Chef Martin Fink glaubt sogar, dass sie „keine andere Wahl“ hätten.

Weiterhin wird berichtet, dass es sich um eine völlig neue Form der Computerarchitektur handelt, die alles über den Haufen werfen könnte. Neuartiger Speicher, superschneller Datentransfer und komplett neue Betriebssysteme. Alles neu also – und so leistungsstark, dass eine Einheit so groß wie ein Kühlschrank ein ganzes Rechenzentrum ersetzen könnte.

Lt. Businessweek wurde „The Machine“ vor ca. zwei Jahren ersonnen. Fink fragte sich damals, was wohl passieren würde, wenn man alle Projekte von HP Labs kombinieren würde. Nachdem die Idee HP-CEO Meg Whitman vorgestellt wurde, bestand diese darauf, HP Labs mehr Geld zur Verfügung zu stellen.

[via gizmodo.com / Businessweek]

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  1. HM, handelt es sich vielleicht um eine Architektur mit Memristoren. Etwas das HP bis 2019 auf den Markt bringen will? Neuheit hierbei der dritte Zustand den der Memristor annehmen kann? Wären ein paar mehr Infos möglich?

    1. Natürlich sind nicht mehr infos möglich, du bist auf gizmodo, wo du reisserische überschriften lesen kannst um im artikel zu erfahren dass die autoren eigentlich nen anderen job suchen.

  2. Jajaja. Ham wa alles schon mal gehört (von A wie AMD über IBM und Fujitsu bis X wie Xerox).
    Theoretisch geht das alles. Praktisch aber klappt es nicht so richtig.

    Das Problem ist die Datenleitung. Die Datenleitung. Die Datenleitung. Sie ist der Flaschenhals.
    Sie muß leider erstmal genauso gebaut und/oder erfunden werden wie die famose Batterie bei den Elektroautos (die leider auch “noch” nicht da ist). Wir leben nun mal im Zeitalter der Kupferleitungen und des TCP/IP. Wer mehr will der muß erstmal kräftig buddeln und neue Leitungen verlegen(*). Am besten natürlich Glasfaser überall. Dann kann HP seinen tollen Kühlschrank anschließen und so tun als ob IBM Z/OS nicht bereits existierte.
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    (*) Südkorea war da schlauer als Deutschland. In der Finanzkrise 2009 haben die Koreaner ihr Geld in modernen Glasfaserverbindungen versenkt während D den Leuten Abwrackprämien gezahlt hat damit sie sich neue Autos kaufen. Das Geld war weg. So oder so. Aber jetzt haben wir nur alte Autos und Korea hat wenigstens ein vernünftiges Kabelnetz.

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