Paymey: Zum Bezahlen mit dem Smartphone reicht auch ein Werbeplakat

PAYMEY   einfaches  schnelles und sicheres Bezahlen mit dem Smartphone

Mobile-Payment soll auch die klobige Geldbörse etwas smarter machen und ins Mobilgerät integrieren. Das Start-up Paymey versucht sich nun auf dem jungen Markt des mobilen Bezahlens zu behaupten und macht es sogar möglich, allein über ein Werbeplakat einzukaufen.

Es drückt beim Sitzen, denn in der Gesäßtasche hängt der schwere Geldbeutel, in dem sich die kleinen Cent-Münzen schon horten. Auch die anderen Hosentaschen sind voll, das Smartphone hat schließlich ein 5-Zoll-Display und das Ladekabel trägt man mittlerweile auch mit sich herum. Es sind Sorgen, die mit dem Mobile-Payment in Luft aufgelöst werden – das ist zumindest die Vision zahlreicher Anbieter wie Google Wallet oder PayPal. Dutzende solcher Apps kursieren bereits, nun startete auch das 2013 gegründete Start-up Paymey seine Bezahl-App für Shops und den stationären Handel.

Das Welzheimer Unternehmen Paymey wartet mit mehreren Transaktionsmöglichkeiten auf. Bezahlt man zum Beispiel in einem stationären Laden, generiert die App einen Barcode, den das Kassenpersonal daraufhin scannt. Der Käufer selbst bestätigt den Betrag und löst damit den Zahlungsvorgang aus. Neben dem obligatorischen Kassenterminal mit Barcode-Scanner wird eine Internetverbindung und selbstverständlich die Paymey-App benötigt.

Auch in Online-Shops lässt sich mit Paymey bezahlen. Nachdem man Paymey als Bezahlverfahren ausgewählt hat, wird ein QR-Code generiert. Scannt man diesen mit seiner App muss man nur noch mit einem Klick die Zahlung autorisieren. Mit Paymey müssen sich Kunden nicht in dem Shop registrieren, denn die nötigen Daten werden über eine API von Paymey automatisch übermittelt. Das kommt vor allem kleineren, unbekannten Shops mit wenig registrierten Kunden sehr entgegen. Rechnungen lassen sich so ebenfalls begleichen.

Nicht nur der Online- oder Supermarkt sind Paymey-tauglich, auch der Bäcker von nebenan kann theoretisch mit Paymey bezahlt werden. Dazu eignet sich der “Quickphone Transfer”, bei dem Kleinstunternehmer aber auch Privatpersonen Geld zwischen zwei Endgeräten transferieren können.

Überdies verschmilzt mit Paymey so mancher Werbekanal mit dem Vertriebskanal. Wird ein dementsprechender QR-Code auf einem Plakat, Flyer oder beispielsweise einem Schaufenster beworben, lässt sich auch dieser mit der App scannen und das Produkt bezahlen, so wie mit der Anwendung Yapital.

Paymey finanziert sich über eine Gebühr von 1,2 Prozent des Umsatzes, mindestens aber 0,35 Euro, die der Verkäufer zu entrichten hat. Kaufen oder Versenden von Geld zwischen Smartphones ist für den Kunden kostenlos. Leider ist Paymey bislang aber nur für iOS-Geräte verfügbar.

[Quelle: Vimeo]

Paymey sei laut eigenen Angaben so sicher wie Online-Banking, doch das sind mehrere. Die nächsten Jahre werden zeigen, welche Systeme sich tatsächlich durchsetzen und den Markt des Bezahlens verändern können.

[Bild: Screenshot Paymey]

Hinterlasse eine Antwort

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind markiert *

Advertising