Strafverfolgung im Internet: NYPD führt bislang größte Razzia durch

NYPD

Früh morgens am 4. Juni führte die New Yorker Polizei eine Razzia in mehreren Gegenden der Stadt durch. Es war die größte dieser Art in der Geschichte des NYPD und wurde durch die Analyse von über einer Million Posts bei Facebook und anderen sozialen Netzwerken ermöglicht.

Insgesamt wurden 145 Personen festgenommen, u. a. für Mord, Körperverletzung und Bildung einer kriminellen Vereinigung. Die Behörden wollten ursprünglich einen Bandenkrieg im Viertel verhindern – aber sie fanden mehr als sie suchten.

Die Fehde hatte nichts mit territorialen Konflikten o. ä. zu tun, sondern einfach mit Rache. Das schlossen die Behörden aus online verfügbaren Beleidigungen und Provokationen. Diese Einträge werden neben traditionellen Schriftstücken wie Abhörprotokollen nun vor Gericht zitiert werden.

Offenbar bekannten sich sogar einige der Festgenommenen zu Schießereien – ob dies nun der Wahrheit entsprach oder nicht. Nicht unbedingt benutzten sie dazu den eigenen Account. Was auch immer aus den Postings interpretiert werden kann – die Art und Weise der Konfliktaustragung ermöglichte es den Behörden, sich ein Bild der Lage und der beteiligten Gangs zu machen.

Willkommen in der Zukunft der Strafverfolgung.

[via gizmodo.com]

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  1. Der kampf gegen verblödete kleinkriminelle geht in eine weitere runde, großkriminelle sind entweder nicht so dumm oder stehen eh auf seite der behörden!

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