Ford will Autoteile aus Ketchup-Resten herstellen

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Die meisten Autohersteller werben damit, ihre Modelle grüner zu machen. Ford aber plant jetzt, etwas Rot beizumischen: aus Resten der Ketchup-Produktion sollen Teile für Neuwagen entstehen.

Die Idee: aus Tomaten-Resten, die bei der Herstellung von Ketchup übrig bleiben – also Häuten, Stengeln oder Kernen – sollen Teile wie Kabelhalterungen entstehen. Dafür will Ford einen neuen organischen Kunststoff entwickeln, der herkömmliche, auf Erdöl basierende Materialien ersetzen soll. Das neue Tomaten-Plastik soll dabei leicht und gleichzeitig widerstandsfähig werden.

Neu ist die Idee, Kunststoff aus Pflanzen herzustellen, nicht – hochwertige Autoteile daraus zu produzieren jedoch schon. Folglich sollen zuallererst auch Komponenten produziert werden, die der Verbaucher nicht sieht, da sie sich im Innenleben des Autos verstecken. Die Optik spielt hier keine Rolle.

In naher Zukunft aber will Ford noch einen Schritt weiter gehen und Ketchup-Teile auch für Blenden oder gar Sitzbezüge verwenden. Vielleicht wird das Auto der Zukunft also mehr Tomate sein als irgendetwas sonst. Bleibt zu hoffen, dass das Ganze mehr ist als Green- äh – Redwashing!

[via gizmodo.com; Foto: birgit bei flickr.com]

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