Zwei Todesfälle in Amazon-Lagern: US-Behörde für Arbeitssicherheit ermittelt

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In den vergangenen sechs Monaten verzeichnete Amazon zwei Todesfälle in seinen Lagerhäusern. Jetzt ermittelt die Abteilung für Arbeitssicherheit des US-amerikanischen Arbeitsministeriums.

Am ersten Juni dieses Jahres verstarb Jody Rhoads im Amazon-Lager in Carlisle, Pennsylvania. Mit einem Palettenwagen stoß sie Regale um, die die Frau erschlugen. Der andere Todesfall ereignete sich in Avenel, New Jersey. Ronald Smith kam in einer Beförderungsanlage ums Leben, als er Boxen im Lagerhaus von Amazon sortierte. In beiden Fällen ermittelt nun das Arbeitsministerium. Im Zusammenhang mit dem Tod von Ronald Smith verhängte das Department of Labor’s Occupational Safety and Health Administration (OSHA) des Arbeitsministeriums bereits eine Geldstrafe in Höhe von jeweils 6.000 US-Dollar gegen fünf andere Unternehmen. Smith war als Arbeiter bei einer Zeitarbeitsfirma angestellt, weshalb Amazon (noch) keine Strafe zahlen musste.

Seit 2010 eröffnete der Online-Händler weltweit mehr als 50 Lagerhäuser, um die schnelle Distribution seiner Waren zu gewährleisten. Dabei setzt Amazon immer häufiger auf die Zusammenarbeit mit Zeitarbeitsfirmen. „Zeitarbeitsfirmen und Unternehmen sind gleichermaßen dafür verantwortlich, dass sie die Sicherheit und Gesundheit von Zeitarbeitern gewährleisten“, so Patricia Jones, Sprecherin der OSHA im Rahmen der Ankündigung der Untersuchungen.

[Department of Labor via Gizmodo.com]

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  1. Mit einem Palettenwagen „stoß“ ?sie Regale um….Habe Ich wohl immer falsch gesagt Und „Sie“ wohl auch.
    ..schnelle Distribution seiner Waren zu… Soll heißen ?

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