SMS-Geschäft in Deutschland bricht ein

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Der Umsatz mit dem Versand von SMS ist im vergangenen Jahr in Deutschland um rund 700 Millionen Euro auf rund 2,1 Milliarden Euro eingebrochen. Schuld sind Nachrichten-Apps.

Wie das Nachrichtenmagazin Focus meldet, ist in diesem Jahr ein weiterer starker Rückgang zu erwarten. „Der SMS-Umsatz wird 2014 weiter um etwa 500 Millionen Euro gegenüber dem Vorjahr zurückgehen„, sagte der Telekommunikationsexperte Torsten Gerpott von der Universität Duisburg-Essen gegenüber dem Focus.

Der Grund für den starken Rückgang liegt dem Focus zufolge in der hohen Popularität der neuen mobilen Kommunikationsdienste wie WhatsApp, die den kostenlosen Versand von Kurznachrichten oder Fotos ermöglichen. WhatsApp hat nach eigenen Angaben inzwischen 32 Millionen Nutzer in Deutschland. Daher sank die Zahl der versendeten SMS, die in den Jahren von 2006 bis 2012 noch stetig von 22 auf 60 Milliarden gestiegen war, im vergangenen Jahr auf nur noch 37,9 Milliarden.

Bild: shutterstock

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  1. Macht sinn wenn der umsatz von 700mio auf 2,1mrd einbricht:D oder meint ihr eine verlustzunahme?

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  2. Und sicherlich nicht wegen 19 cent pro SMS. Dieser Preis hat sich nach 1994 nicht geändert obwohl die Minutenpreise sogar reduziert wurden. Die anfallenden Kosten für eine SMS, kann ja nicht so hoch sein für den Netzbetreiber.

  3. Nun hab ich echt Mitleid mit den deutschen Mobilfunkanbietern die über viele Jahre tief in die Tasche der Mobilfunkkunden gegriffen haben für die 160 Zeichen.
    Dafür zocken sie nun bei mobilen Daten ganz gut ab. Funktioniert genauso gut.

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