Das ist der gekrümmte Bildsensor von Sony

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Vor zwei Monaten angekündigt - jetzt erstmals in einem Bild zu sehen. Obwohl die Aufnahme nicht besonders hochauflösend ist, handelt es sich bei ihr laut IEEE Spectrum um ein offizielles Foto. In Zukunft soll der gekrümmte Sensor, der das menschliche Auge nachahmt, einige Vorteile gegenüber flachen mit sich bringen.

Vorgestellt wurde die Technik erstmals auf der Symposia on VLSI Technology and Circuits im April. Rund 100 Exemplare des gekrümmten CMOS-Chips habe Sony bisher gefertigt. Deren Vorteile gegenüber flachen Sensoren seien ein besseres Signal-Rausch-Verhältnis, eine insgesamt höhere Empfindlichkeit und Linsensysteme, die für den krummen Chip einfacher sowie kleiner ausfallen könnten.

Das größte Problem ist Sony zufolge die Herstellung. Krümmt man einen CMOS-Chip, kann er brechen. Sony verstärkt seine Sensoren deshalb mit Keramik, um sie haltbarer zu machen.

Zunächst wurde von zwei Varianten gesprochen, einer mit 43 Millimetern Diagonale (Full Frame) und einer mit elf Millimetern Diagonale (ungefähr 8,8 mal 6,6 Millimeter), was beispielsweise der Größe des Sensors im Nokia Lumia 1020 entspricht.

Fotofans hoffen nun, dass Sony diesen Halbleiter in seiner nächsten Full-Frame-Kompaktkamera einsetzen wird, also dem potenziellen Nachfolger des Modells RX1. Ob tatsächlich noch dieses Jahr mit einer Kamera auf Basis der Technik zu rechnen ist, steht aber nicht fest.

Sony Alpha 7S – Filmen und Fotografieren mit Maximal-ISO 409.600

[Mit Material von Florian Kalenda, ZDNet.de, Bild: IEEE Spectrum]

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