TOSA: Dieser E-Bus wird an jeder Bushaltestelle mittels Flash-Ladung aufgeladen [Video]

Tosa

Da Akkutechnologien noch nicht genügend ausgereift sind, müssen Elektrofahrzeuge wie Busse permanent mit einem Oberleitungsnetz verbunden sein. Als Alternative zu dieser teuren Infrastruktur haben Forscher der École polytechnique fédérale de Lausanne einen E-Bus entwickelt, der während der vielen Stopps an Bushaltestellen mittels sogenannter Flash-Ladung aufgeladen werden kann.

Für die Nutzung dieser Technologie müssten natürlich genügend viele Ladestationen auf allen Routen platziert werden, im Vergleich zu Oberleitungsnetzen könnten die Investitionen aber reduziert werden. Um die optimale Verteilung von Ladestationen zu ermöglichen, haben die Forscher der EPFL eine Software entwickelt, die Installationspunkte in einer Stadt vorschlägt.

Die Flash-Ladung wird bereits seit etwa einem Jahr in Genf getestet, unter dem Projektnamen TOSA fährt seitdem ein E-Bus durch die Stadt und kann an verschiedenen Stationen via Roboterarm in 15 Sekunden aufgeladen werden – ein komplettes Netz könnte ab 2017 realisiert werden. [EPFL, Bild: EPFLNews]

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  1. Solche Fahrzeuge nutzen Superkondensatoren (auch Goldcaps genannt), statt konventionelle Akkus !

    Im Vergleich zu Akkumulatoren gleichen Gewichts weisen Superkondensatoren nur etwa 10 % von deren Energiedichte auf, allerdings ist ihre Leistungsdichte etwa 10 bis 100-fach größer. Superkondensatoren können deshalb sehr viel schneller ge- und entladen werden. Sie überstehen außerdem sehr viel mehr Schaltzyklen als Akkus und eignen sich deshalb als deren Ersatz oder Ergänzung, wenn eine große Schaltbeanspruchung gefordert wird. (Bis über 1 Million Ladezyklen!)

    Ein ähnliches Betriebsversuch mit Superkondensatoren zur Energierückgewinnung wurde bereits 2002 mit der TOHYCO-Rider-Kleinbusflotte in Luzern, Schweiz, erfolgreich durchgeführt. Die Busse können an jeder Haltestelle in wenigen Minuten berührungslos induktiv (von Unten aus der Fahrbahn) aufgeladen werden. Alle Versuche fielen erfolgreich aus, sodass der Flottenversuch 2004 weiter fortgesetzt wurde

    http://de.wikipedia.org/wiki/Superkondensator

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