Electronic Frontier Foundation: Teilt euer W-Lan!

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Die US-amerikanische Electronic Frontier Foundation will eine Software veröffentlichen, die es euch erlaubt, einen Teil eurer Bandbreite als öffentlichen Wifi-Hotspot zur Verfügung zu stellen. Ziel der Nichtregierungsorganisation, die sich seit 1990 für Grundrechte im Informationszeitalter einsetzt, ist ein kostenloser Wifi-Zugang für jedermann und überall.

Bei der Software handelt es sich um eine Firmware für Router und eine dazugehörige Website. Auf dieser könnt ihr einstellen, wie viel Prozent ihr von eurer Internetgeschwindigkeit an andere abgeben möchtet. Wie die Electronic Frontier Foundation (EFF) gegenüber Wired sagte, würde das eure eigene Sicherheit erhöhen: „Ihre IP-Adresse ist nicht ihre Identität, und Ihre Identität ist nicht Ihre IP-Adresse“, so Nate Cardoza, Rechtsanwalt bei der EFF. „Ein offenes W-Lan-Netz macht Massenüberwachung schwieriger und versteckt den Zusammenhang zwischen Person und IP-Adresse. Das ist für alle gut.“

Was haltet ihr von der Idee? Und würdet ihr einen Teil eurer Bandbreite der Öffentlichkeit zur Verfügung stellen?

[Wired, via Gizmodo.com, Bild: Gizmodo.com]

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  1. Ich zahle für mein Internet und stelle es sicher niemanden kostenfrei zur Verfügung. Bin ich die Caritas? Das sollen mal schön die Städte selbst machen.

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    1. Wahrscheinlich nicht 99%, aber dicht dran. An kleingeistigen, verängstigten Herdentieren wird uns so schnell nicht die Reserve aus gehen.

  2. Das hat wohl jemand das Prinzip / die Idee dahinter nicht verstanden… Leider werden es 99% aller Menschen genauso sehen..

  3. Ich finde die Idee toll, und hätte auch kein Problem damit, ein bisschen was von meiner Bandbreite abzugeben.
    ABER in Deutschland haftet der anschlussinhaber für alles was über seine Leitung passiert. Damit wird wohl niemand das Risiko tragen wollen.

    1. Also ich geschäftige mich mit dem Thema noch nicht so lange, aber ich finde es ist sinnvoll einen kleinen Teil seiner Bandbreite der Öffentlichkeit zur Verfügung zu stellen, es gibt fast in jeder größeren Stadt Vereine die sich mit dem Thema beschäftigen. Zum Beispiel Berlin: http://berlin.freifunk.net

      Die freigegebene Verbindung wird verschlüsselt und per VPN an einen Server geschickt der dann wiederum den Trafik ins Internet leitet. Die NOD oder die jeweilige Funkzelle ist nicht der Internetzugangspunkt, somit ist jeder Betreiber vor dem Missbrauch sicher.

      Mann muss allerdings wehnigstens 20€ in Hardware investieren. Ich gehe einfach von dem Prinzip aus, ich kriege neue Nachbarn und die müssen mindestens 4 Wochen auf DSL Anschluss Warten. Ich hatte diesen Fall erst vor kurzem und ich persönlich hätte mich wahnsinnig darüber gefreut wenn ich wenigstens meine Mails checken könnte.

      Ich werde natürlich nur eine sehr geringe Bandbreite freigeben, somit ist livestream und dauersaugen uninteressant für die meisten, aber für Mails, Skype und Voip sollte es reichen.

      Informiert euch über Freifunkvereine in eurer Umgebung.

  4. W-Lan für alle ok das ist eine gute Idee aber ich sehe in dem Ansatz nur Probleme. Z.b. Ich gehe in die Stadt und treffe da an einem spott 20 offene W-Lans. Für s Geschäft möchte ich ein par Daten hoch oder runter laden. welches der W-lans brauche ich nun? welches ist wie stark gedrosselt? Sind die Netze wie z.b. die netze von Kabelnetzanbietern unter dem selben Namen erreichbar. Wird der Akku bei einem ständigen wechsel bei hoher dichte und schlechtem Empfang nicht enorm leiden. Und zuguter letzt wer haftet? in einigen Ländern muss der Anschlussbesitzer für Rechtsverstösse haften. zudem wie zukunftssicher ist so etwas. Ich als Netzanbieter würde mich vertraglich absichern dagegen denn ich will doch selbst auch meine Mobilfunkangebote verkaufen. Des weitern ist noch die Frage der Sicherheit. Die einzige Lösung die mich zum mitmachen bewegen könnte und ich sinnvoll finde währe ein Router der Das Private und öffentliche Netz auf Hardware technisch getrennten Systemen laufen lässt welche Dynamisch die öffentliche Geschwindigkeit frei gibt welch nicht im Internen Netz gebraucht wird. Zudem müssten die netze alle unter dem selben namen laufen dass man sauber erkennt was es ist uns einen automatisches Zellenhopping erlaubt.

    1. Erst mal die Juristen fragen, dann mit Gehorsam vorauseilen bevor man sich in die Hosen macht. – Gilt natürlich nicht fürs Filmchenrunterladen ;-)

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