McDonald will Bestellungen per App ermöglichen

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Online kann man bei McDonald's zwar das Sortiment ansehen und gelegentlich an Preisausschreiben teilnehmen und mit dem Unternehmen in Kontakt treten - aber Onlinebestellungen nimmt die Burgerkette nicht an. Das soll sich ändern.

Die Burger von McDonald’s sind nur im Laden beziehungsweise in den Drive-Throughs der Kette zu bekommen. Wer hofft, beim Internetauftritt einen Bestellbutton zu finden, der sucht vergebens.

Nun will McDonald’s einem Bericht des Berliner Tagesspiegels nach gegensteuern – auch um die Umsatzrückgänge aufzuhalten. Einerseits soll das Sortiment gestrafft und sogar ein Premium-Burger geschaffen werden, andererseits will man nicht auf Bio setzen. Man müsse nicht auf jeden Zug aufspringen, so der neue McDonald’s-Deutschlandchef Holger Beeck gegenüber der Zeitung.

Und auch Online soll sich einiges tun. So habe das Unternehmen bereits technisch die Möglichkeit geschaffen, per App oder Web Bestellungen entgegennehmen zu können. Die Software ist dem Bericht nach bereits in allen rund 1500 Schnellrestaurants in Deutschland installiert. Aber nur 100 Filialen sind erst küchenseitig für Onlinebestellungen umgerüstet – was auch immer das bedeutet.

Die neuen Filialen sind bereits von Anfang an so gebaut worden, dass sie auch Onlinebestellungen bearbeiten können. Doch erst wenn das bundesweit bei allen Filialen funktioniert, will McDonald’s starten. Und das ist nach Angaben von Beeck nicht vor 2016 der Fall.

Bild: Daikrieg el Jevi, CC BY 2.0

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  1. In Vorarlberg (Österreich) kann seit mehreren Wochen schon mit einer App bestellt und dann in einer Filiale abgeholt werden. Scheint auch ganz anständig zu funktionieren..

  2. In ganz Österreich kann man seit ein paar Monaten mit der McDonalds App Quick Mac essen bestellen, mobil bezahlen und abholen. In Wien kann man das McDonals essen sogar via „mjam.at“ nach Hause liefern lassen. Da sind die Deutschen anscheinend hinterher. ;-)

  3. In der Türkei wird sowohl von McDoof als auch von Burger Pimp das Essen bequem nach Hause geliefert. Und sollte das Essen zu kange auf sich warten lassen, so kriegt man es kostenlos! Ich denke nur, dass der Kurier nach einigen Malen sich um eine neue Stelle zu engagieren hat

  4. Tolle Idee, die Burger-App. Das gibt’s aber nicht nur in Österreich oder in der Türkei! Seit zwei Jahren ist die Bestellung per App auch beim TKWY (Konzept für Außerhausgastronomie) im Einsatz. Mit der TKWY App wird bestellt, auch Sonderbestellungen, und die App zeigt die genau Zeit für die Abholung, alternativ Lieferung an. Großer Vorteil der Gast muss nicht warten und die Küche hat eine gute Visualisierung der Bestellungen. Bin gespannt ob das bei MC Donald in Deutschland auch klappt:-)

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