Telekom schließt betriebsbedingte Kündigungen bei T-Systems nicht mehr aus

T-Systems-Darmstadt-2005-11-13

Laut einem neuen Umbau-Programm, das die Telekom „BEST“ nennt, sollen die Ausgaben allein im Etat der Deutschland GmbH nach Schätzungen bis 2018 um drei Milliarden Euro gekürzt werden. Das berichtet der Focus. Die Telekom sagte aber selbst auf Nachfrage nicht, wie viele Mitarbeiter das Abbau-Programm betrifft.

Fest steht dagegen laut Focus bereits der Abbau von 4900 deutschen Stellen binnen zwei Jahren bei der Telekom-Tochter T-Systems. Bisher fand das Unternehmen allerdings erst 574 Freiwillige, die gehen wollen. Daher hält die Telekom bei T-Systems ab sofort „betriebsbedingte Kündigungen theoretisch für möglich“, sagte ein Telekom-Sprecher dem Focus.

Die Alternative ist, dass genügend Mitarbeiter über Abfindungsprogramme und Vorruhestandsregelungen freiwillig gehen. Auch andere Methoden werden geprüft. „Es ist denkbar, dass einzelne Abteilungen von der Hauptniederlassung Darmstadt nach Dresden verlegt werden – und umgekehrt,“ sagte ein Telekom-Aufsichtsrat zum Focus.

Die Telekom wies die Darstellung in der Form zurück. Sie rechnet allerdings damit, dass bis Dezember mindestens 900 T-Systems-Mitarbeiter das Unternehmen verlassen. Ursprünglich geplant waren für dieses Jahr jedoch 2700.

Bild: Heidas/CC BY-SA 3.0

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  1. Mindestens soviele, dass das Gehalt von 60 Mio. für den Vorstandvorsitzenden oder seine Abfindung in gleicher Höhe sichergestellt ist ;-)

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