So gestaltest du dein Moto X nach deinen Wünschen

Moto Maker von Motorola

Ab sofort kann das Android-Smartphone Moto X auch in Deutschland individuell konfiguriert werden. Beim Kauf über die Motorola-Webseite lassen sich so über 4.000 verschiedene Design-Kombinationen anwenden - so viele wie bei keinem anderen Android-Smartphone. Und das ist noch nicht alles.

Seit Anfang Februar ist das Android-Smartphone Moto X erhältlich, nun startet das Online-Tool Moto Maker zur individuellen Gestaltung auch in Deutschland. Der Kauf des mindestens 349 Euro teuren Gerätes erfolgt anfangs exklusiv über Phone House. Dann lassen sich auch Speichergröße, Startdisplay, Wallpaper sowie das eigene Google-Konto voreinstellen.

So machst du dein Moto X zu dem “Schmuckstück”, das dir fehlt

Wer in der Vielfalt des Moto X tatsächlich ein hübsches Accessoire sieht, geht zunächst auf die Motorola-Webseite des Moto Makers. Rechts findet man die verschiedenen Design-Optionen für die Rückseite, Vorderseite, Signatur sowie Akzente des Moto X. Mittig lässt sich das Smartphone in der Voransicht betrachten und, abgesehen von der Signatur-Ansicht, frei drehen.

Zu Beginn sucht man sich die Farbe beziehungsweise das Material für die Rückseite des Moto X aus. Neben Kunststoff stehen hier die Holzsorten Bambus, Walnuss, Teak oder Ebenholz zur Verfügung, wobei das Upgrade auf ein Holzfinish aktuell im Rahmen einer Sonderaktion sogar kostenlos erhältlich ist. In den USA verlangt Motorola dafür einen Aufpreis von 25 US-Dollar.

[Bild: Motorola, Screenshot: CNET.de]

[Bild: Motorola, Screenshot: CNET.de]

Für die Kunststoff-Rückseite stehen 26 verschiedene Farben aus den Kategorien “Kühl”, “Warm” und “Neutral” zur Verfügung. Käufer können das Moto X beispielsweise in mehreren Blau-, Grün- oder Rottönen wie Royal- oder Navy-Blue, Mint, Olive, Dark Teal, Cherry oder Violett einfärben. Die neutralen Farben umfassen Schwarz, Zement, Rauch, Gewebemuster und Schiefer – ziemlich industriell.

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[Eine Farbkombination, die auf den ersten Blick latenten Brechreiz auslöst. Im Einzelnen sind die Schalen aber erträglicher. Bild: Motorola, Screenshot: CNET.de]

Als nächstes wird die Farbe der Vorderseite – Weiß oder Schwarz – bestimmt. Danach können Nutzer zwischen zehn verschiedenen Akzent-Farben wie Silber, Gold oder Orange für die Power-Taste, den Lautstärkeregler und den Kamera-Ring auf der Rückseite des Moto X wählen. Zudem lässt sich die Rückseite mit einer persönlichen Signatur – zum Beispiel dem Namen des Besitzers – verzieren. Anstößige Wörter sind Tabu, Markennamen wie Apple hingegen offenbar erlaubt, die Signatur kann nämlich direkt überprüft werden. Das war nach vergangenen Ankündigungen nicht zu erwarten gewesen.

[Bild: Motorola, Screenshot: CNET.de]

[Bild: Motorola, Screenshot: CNET.de]

Im nächsten Schritt wird unter Features noch der interne Speicher (16 oder 32 GByte) des Gerätes konfiguriert. Außerdem lässt sich ein Text festlegen, der beim Starten des Android-Smartphones auf dem Bootscreen angezeigt wird. Für den Homescreen kann man vorab aus 29 Wallpaper wählen. Zudem können Anwender auch gleich ihren Google-Account angeben. Beim ersten Start des Android-Smartphones müssen sie dann nur noch ihr Passwort eintippen. Kleinigkeiten also, die in begrenztem Rahmen Freiheit erzeugen wollen. Eine Farce?

Wie auch immer – Jetzt ist das Moto X konfiguriert. Über Buttons am unteren Rand des Bildschirms können sich Kunden das Android-Smartphone nochmals genau von allen Seiten anschauen und ihre Einstellungen abspeichern. Nach einem Klick auf “Überprüfen & Bestellen” sowie “Bestellung abschließen” geht es zum Kauf des Gerätes.

[Bild: Motorola, Screenshot: CNET.de]

[Bild: Motorola, Screenshot: CNET.de]

Wie bereits angekündigt, steht der Moto Maker anfangs nur über Phone House zur Verfügung. Ein Link führt direkt zum Online-Shop, wo Interessenten das Moto X mit 16 oder 32 GByte erwerben können. Sie erhalten einen Code, den man anschließend im Moto Maker eingibt, um den Kauf abzuschließen. Das lässt sich natürlich auch schon erledigen, bevor das Design gestaltet wird. Die Lieferung ist laut Motorola kostenfrei und dauert rund acht Tage. Bei Phone House werden allerdings rund fünf Euro Versandkosten veranschlagt. Mit 16 GByte Speicher kostet es 349 Euro, mit 32 GByte 389 Euro. Bei Bedarf kann es auch mit Vertrag erworben werden.

[Bild: Phone House, Screenshot: CNET.de]

[Bild: Phone House, Screenshot: CNET.de]

Das Android-Smartphone bietet ein 4,7-Zoll-AMOLED-Display mit 1280 mal 720 Pixel (312 ppi), eine modifizierte Version von Qualcomms 1,7-GHz-Dual-Core-Chip Snapdragon S4 Pro (MSM8960DT) mit Adreno-320-GPU, der beispielsweise auch im Nexus 4 zum Einsatz kommt, 2 GByte RAM, eine 10-Megapixel-Kamera und einen 2.200-mAh-Akku. LTE, WLAN ac und Android 4.4 KitKat sind ebenfalls an Bord. Weitere Informationen zum Moto X liefert folgender Artikel.

Motorolas kommende Android-Wear-Smartwatch Moto 360, die über ein rundes Display verfügt,  soll laut Phone Arena auch über den Moto Maker konfigurierbar sein. Welche Optionen für die Android-Uhr zur Verfügung stehen, ist aber noch nicht bekannt. Nahe liegt allerdings die Auswahl der Farbe sowie verschiedener Materialien (Stahl, Leder und Gummi) für das Armband. Motorolas Moto 360 soll im Sommer erhältlich sein.

Moto 360

Bild 1 von 4

Das Armband aus Leder
Tags :Via:Christian Schartel, CNet.de

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