Microsoft Surface Pro 3 [Hands-On]

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Schicker Formfaktor, tolles Display und verdammt viel Power. Auf den ersten Blick macht das Microsoft Surface Pro 3 sehr viel richtig um den Tablet-Konkurrenten Marktanteile wegnehmen zu können. Wir konnten uns nun ein Microsoft Surface Pro 3 genauer anschauen und verraten dir unsere Eindrücke.

Microsoft Surface Pro 3

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Microsoft Surface Pro 3

Microsoft hatte es mit seiner Surface Reihe bisher nicht einfach. Denn obwohl es einen deutlichen Abstiegsansatz vom Surface Pro 1 zum Surface Pro 2 gab, dümpelt Microsoft nach wie vor mit 3 Prozent Anteil am Gesamt-Tablet-Markt herum. Zum Vergleich: Apples iPad kommt auf etwa 30 Prozent.

Aber Microsoft wäre nicht Microsoft, wenn sie sich damit zufrieden geben würden. Mit der dritten Generation ihres Surface Tablets ziehen zahlreiche Verbesserungen ein, die wir auf dem IFA Preview Event in München ausprobieren konnten. Hier liest du unseren Eindruck vom Surface Pro 3.

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Optik / Haptik

Das Surface Pro 3 ist im Gegensatz zu seinem Vorgänger gewachsen. Das Display misst nun 12 Zoll statt 10,6 Zoll mit einem Seitenverhältnis von 3:2 statt 16:9. Trotzdem konnte Microsoft das Gewicht von 920 Gramm auf unter 800 Gramm drücken.

Der Metallfuß auf der Rückseite scheint jedoch weniger Stabil zu sein als noch in den Vorgängermodellen. Ihn sollte man nur vorsichtig und mit zwei Händen ein- und ausklappen. Dafür kann er nun stufenlos extrem weit nach hinten gedrückt werden, bis das Surface Pro 3 fast flach auf dem Tisch liegt.

Tastatur

Das Tastaturcover kann nun direkt am Tablet leicht abgeknickt werden. Dadurch erhält die Tastatur einen leichten Winkel mit dem es sich angenehmer schreiben lässt. Außerdem wirkt das Surface Pro 3 mit angewinkelter Tastatur insgesamt stabiler. So soll es sich nun auch auf dem Schoß bedienen lassen. Leider ist die Tastatur nicht im Lieferumfang enthalten.

  • Kann Microsoft mit dem Surface Pro 3 Marktanteile gut machen?
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Stift

Auch dem Surface Pro 3 liegt ein Stift bei. Wie gewohnt lassen sich so handschriftliche Notizen sehr einfach auf das Pro 3 übertragen. Neu: Beim Drücken auf den kleinen Knopf hinten auf dem Stift öffnet sich das OneNote Programm. Bei geöffnetem Programm speichert ein Druck auf den Knopf das Geschriebene in die Cloud.

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Display

Bereits beim Surface Pro 2 war das Display wahnsinnig gut. Jetzt legt Microsoft beim Surface Pro 3 nochmal eine Schippe drauf. Statt FullHD wie beim Vorgänger bietet es nun 2160 x 1440 Pixel. Das sieht einfach nur prächtig aus! Auch die Farben wirken kräftig ohne zu nerven und die Blickwinkelstabilität sucht ihresgleichen. Ohne es auf der Messe-Preview direkt mit anderen vergleichen zu können ist unser subjektiver Eindruck: Das Display des Microsoft Surface Pro 3 gehört zu den besten die wir bisher in einem Tablet gesehen haben.

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Windows 8.1

Genauso wie beim Vorgänger kommt Windows 8.1 zu Einsatz. Für viele Nutzer ist dies der Hauptgrund sich kein Surface Pro zu kaufen. Und tatsächlich ist der Wechsel zwischen Desktop-Oberfläche und Kacheloptik bekanntlich ein harter Designschnitt. Trotzdem kann wohl kaum behauptet werden, dass sich mit Windows 8.1 nicht arbeiten lässt. Ganz im Gegenteil: Das im Vergleich zu iOS sehr offene System bietet sich für professionelle Nutzer geradezu an.

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Tempo

Wow, das Surface Pro 3 ist richtig, richtig flott. Das liegt in erster Linie daran, dass Microsoft hier keine Sparversionen der Intel-Chips i3, i5 und i7 verbaut. Die Kerne des uns vorliegenden i5 takten mit jeweils 1,9 GHz. Als Grafikeinheit kommt eine HD Graphics 4400 zum Einsatz.

Kamera

Die Kameras auf der Vorder- und Rückseite können nun Videos mit bis zu 1080p aufnehmen, im Vorgänger war die maximale Auflösung noch auf 720p beschränkt.

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Verfügbarkeit und Preis

Das Einstiegsmodell mit Core-i3-CPU, 4 GByte RAM und 64 GByte SSD-Speicher kostet 799 Dollar beziehungsweise Euro. Zum Vergleich: Das aktuell kleinste Modell mit Core-i5-Prozessor und gleicher Speicherausstattung gibt es für 899 Dollar respektive 879 Euro.

Außerdem wird es je zwei Modelle mit Core-i5- und Core-i7-Chip geben. Die Core-i5-Varianten kommen mit 4 beziehungsweise 8 GByte RAM und 128 respektive 256 GByte SSD-Speicher. Die Preise betragen 999 und 1299 Euro. Die Core-i7-Versionen bieten 8 GByte RAM und eine SSD mit 256 oder 512 GByte Kapazität. Sie gibt es für 1549 beziehungsweise 1949 Euro.

Hier gehts zum Test des Microsoft Surface Pro 2

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  1. Danke GizMODO!

    Feedback an Microsoft: Euer Pressefutzi ist echt peinlich. Der spricht wie ein Marktverkäufer und wirkt nicht gerade professionell. Man sagt nicht 800Gramm schwer, sondern nur 800Gramm leicht z.B. Was soll ein abgespeckter i5 sein? Desweiteren, gibts das Teil auch mit einem i3….ach ich hab das Video nach ner Minute ausgemacht, der Typ ist einfach schlimm ^^

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  2. 3% Marktanteil xD Also keiner will es aber es wird trotzdem mit aller Gewalt auf den Markt geworfen xD Die sollten mal was bringen was die Leute wirklich wollen anstatt ihnen zu erzählen das sie es wollen sollen xD Aber das ist heut zu tage völlig out. Die können sich ja gerne selbst den Arm bis zum Ellenbogen in den Arsch stecken aber ich lass sie nicht mehr rein;) Platzmangel dank NSA xDDD

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  3. Guter Artikel, aber ein Fehler hat sich eingeschlichen…
    „Neu ist ein Mini-DisplayPort für externe Monitore.“
    Was ist daran neu? Auch das Surface Pro 2 hat einen Mini-Display Port 1.2 mit Daisy Chaining Funktionalität. Und auch die erste Generation hat einen Mini-Display Port (glaube 1.1a) Anschluss.

  4. Der Artikel ist soweit ganz gut, aber wieso wird immer auf dem vermeintlich zu geringen Marktanteil der Surface Pro Serie rumgeritten? Der Vergleich zwischen einem I-Pad und einem Surface Pro hinkt doch ganz gewaltig. Das I-Pad ist ein „Spaß- und Multimediatablet“ wohingegen ein Surface Pro weniger den Privatkunden als den Geschäftskunden anspricht. Dieser weiß die hohe Produktivität des Surface Pro wahrscheinlich eher zu schätzen (Er zahlt es ja auch nicht selber). Meiner Meinung nach ist es doch klar, dass ein Privatkunde für die Features eines Surface Pro nicht so tief in die Tasche greifen mag. Schließlich sind für ihn diese Features nicht sooo wichtig.

  5. Bis auf ein wenig mehr an Elektronik hat sich an die Mobilität von Tablets nichts geändert.
    Die schiere Größe eines Tablet ist doch wohl nicht alles, oder ?

    Das die Tablets den PC ersetzen werden war mir von Begin der Tablet Ära klar.
    Denn für ein Professionelles Arbeiten gibt es derzeit noch keine Alternative zum Laptop.
    Hier geht es letztlich um zukünftige Marktanteile. Negativ ist das bei allen Neuentwicklungen nur sehr wenig an die Mobilität der Geräte nachgedacht wird.

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