Augmented Reality-Anwendungen für Smartwatches

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Metaio hat eine Anwendung für eine Smartwatch vorgestellt, die Objekterkennungsfunktionen mit einer Smartwatch kombiniert. Im Alltag macht das durchaus Sinn.

Eine Balance zwischen intuitiver Bedienung und sinnvollen Funktionen zu finden, ist immer noch eine der größten Herausforderungen, denen Hersteller von Smartwatches gegenüberstehen.

Metaio hat sich dazu etwas einfallen lassen. Mit Hilfe der integrierten Kamera in der Samsung Gear II kann der Nutzer ein Objekt anvisieren und mit dem Smartphone prüfen, ob sich mit der Bilderkennugnssuche von Metaio Übereinstimmungen finden lassen. Wurde ein „Treffer“ gefunden, werden zusätzliche Informationen direkt auf der Uhr oder große Datenmengen, beispielsweise sehr textlastige Inhalte, auf dem Smartphone angezeigt.

Der Moment, in dem Mobilgeräte wie Smartphones und Datenbrillen das Sehen gelernt haben, eröffnete uns ganz neue Möglichkeiten für alle Arten von mobilen Apps“, sagt Metaio CEO Dr. Thomas Alt. „Smartwatches nehmen dabei eine ganz besondere Stellung im Bereich Mobile Computing ein. Wir möchten heute schon Möglichkeiten aufzeigen, wie Computer Vision und Augmented Reality für diesen neuen Formfaktor funktionieren können.

Doch wozu ist so eine Objekterkennungsfunktion eigentlich gut? Metaio zeigt in einem Video eine funktionierende Demo einer Health & Lifestyle App. Statt manueller Eingabe von Nährwerten, scannt der Nutzer einfach die Lebensmittel-Verpackung mittels Kamera am Handgelenk. Die App sendet die Daten dann automatisch an das Ernährungstagebuch auf dem Smartphone.

Ein weiteres Beispiel zeigt wie die intelligente Uhr im eCommerce und Einzelhandel verwendet werden kann. Produktverpackungen, Magazine und Anzeigen können gescannt werden und mittels Augmented Reality direkt in der eigenen Umgebung angezeigt werden. Somit kann der Kunde sich direkter mit dem Produkt beschäftigen und danach umgehend eine Kaufentscheidung treffen und es bestellen.

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