Bill Gates plant Verhütung via Fernbedienung

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Auf dem Gebiet der Forschung zur Geburtenkontrolle ist die Bill and Melinda Gates Foundation seit Jahren führend. Was kommt als nächstes? Kabellose Verhütungsmittel!

Verhütung mittels Implantaten ist nichts neues, die meisten Modelle halten allerdings nur drei Jahre. Wenn eine Frau sich dann außerdem entscheidet, doch ein Kind zu bekommen, muss das Implantat entfernt werden. Ein neues Gerät, das momentan von der Bill and Melinda Gates Foundation entwickelt wird, soll bis zu 16 Jahre im Körper bleiben können. Und wenn eine Frau, die dieses Implantat trägt, den Wunsch nach einem Baby verspürt, soll es reichen, einfach einen Schalter umzulegen.

Ähnlich wie bei einem herkömmlichen IUD (Interuterinpessar), würde der Chip täglich 30 Mikrogramm des Hormons Levonorgestrel ausschütten, das Schwangerschaften verhindert. Dafür sendet eine eingebaute Batterie Strom durch das Gerät, so dass ein luftdichtes Siegel aus Titan und Platin kurzzeitig schmilzt und die richtige Dosis des Hormons freigibt. 16 Jahre lang soll das funktionieren. Die Idee dafür kam offenbar von Bill Gates selbst. Das schreibt die MIT Tech Review dazu:

Die Idee dazu entstand vor zwei Jahren, als Bill Gates und seine Kollegen das MIT Labor von Robert Langer besuchten. Gates und seine Kollegen fragten Langer, ob es möglich sei, ein Gerät zur Geburtenkontrolle zu entwickeln, das eine Frau über viele Jahre ein- und ausschalten könnte. Langer glaubte, die Microchip-Technologie zum kontrollierten Freisetzen, die er mit seinen Kollegen Michael Cima und John Santini in den 1990er Jahren entwickelt und an MicroCHIPS lizensiert hatte, könnte eine Lösung sein.

Das Gerät befindet sich in einer experimentellen Phase der Entwicklung, und ein großes Problem gibt es noch: Hacker. Das Team muss noch herausfinden, wie sie den Microchip so verschlüsselt, dass es Hackern unmöglich gemacht wird, das Gerät ein- und auszuschalten. Versuche am Menschen müssen bis dahin warten. Bis 2018 aber, so glauben die Wissenschaftler, soll die Verhütung per Fernsteuerung einsatzbereit sein.

Tags :Quellen:MIT Tech ReviewVia:gizmodo.com

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