Umfrage zur digitalen Sicherheit: Je älter, desto unvorsichtiger

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Die Bevölkerung reagiert unterschiedlich auf digitale Bedrohungen - und die älteren Nutzer sind diejenigen, die besonders wenige Schutzmaßnahmen ergreifen. Das könnte sie teuer zu stehen kommen.

Fast ein Drittel (31 Prozent) der über 60-Jährigen verzichtet vollkommen auf digitale Schutzmaßnahmen. Das ist das Ergebnis einer Umfrage des Marktforschungsinstituts TNS Emnid im Auftrag der Deutschen Telekom.

Es gibt jedoch auch Positives zu vermelden. Eine Mehrheit scheint Warnungen vor Phishing-Mails, Spyware, Viren oder Hackerangriffen nicht zu ignorieren.

Die meisten der Befragten geben an, mindestens eine der gängigsten Sicherheitsvorkehrungen an ihren technischen Geräten vorzunehmen. Dazu zählen vor allem das Verwenden und Aktualisieren von Antivirensoftware, das Verschlüsseln von Daten oder das regelmäßige Ändern von Passwörtern.

Zwölf Prozent der Befragten verzichten allerdings komplett auf die Sicherung ihrer Daten und Endgeräte. Bei Nutzern ab 50 Jahren sind es 22 Prozent und bei den über 60-Jährigen sogar 31 Prozent. 36 Prozent der Befragten schätzen ihr Wissen als schlecht bis sehr schlecht ein. Von diesen 36 Prozent treffen 30 Prozent ebenfalls keine Sicherheitsmaßnahmen.

Stellt sich also die Frage, was zu tun ist. Wie schaffen wir es, dass sich die Bevölkerung besser schützt? Zur Wahl stehen natürlich massive PR-Kampagnen der Regierung, Kurse an Volkshochschulen, wir als Medien können Anleitungen veröffentlichen und vieles mehr.

Aber es gibt noch eine wesentlich bessere Hilfe und die seht ihr, wenn ihr in den Spiegel schaut. Installiert auf den Rechnern eurer Verwandten und Freunden, die das nicht selbst können, doch Schutzsoftware, helft ihnen, Phishing-Mails zu erkennen und natürlich wäre auch eine Backup-Lösung sehr sinnvoll. Es liegt an uns allen, etwas zu ändern.

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  1. Jeder sollte seinen Eltern und Großeltern behilflich sein, deren PC oder Laptop vor Viren und Trojanern zu schützen. Gerade auch Phishing kann ins Geld gehen. Hier sollten die Jüngeren die Älteren über die Gefahren aufklären.

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