Kyl revolutioniert den Eisgenuss

Kyl   Crowdfunding Video Pitch   YouTube

Kyl ist ein Molekyleis, das schöner, gesünder, besser und vielfältiger sein soll, als herkömmliches Speiseeis. Das mit flüssigem Stickstoff behandelte Eis findet internationale Anerkennung und Financiers beim Crowd-Funding. Jetzt muss es nur noch heiß werden.

Unsereins sehnt sich seit Monaten nach einem „richtigen“, anhaltenden Sommer, also einem mit bevölkerten Stadtparks, individuellem Schweißfleckenmosaik und sündhaft fettem Speiseeis – ein Traum. Letzteres wird bald einer Alternative gegenüber stehen, die ihr in fast jeder Hinsicht überlegen ist. Kyl, das ist ein sogenanntes Molekyleis, völlig frei von den sonst üblichen Primär-Inhaltsstoffen wie Milch, Sahne, Ei, Zucker, Bindemittel, Stabilisatoren oder Luft. Es wird mit der Kyl-Technik, die auf flüssigem Stickstoff basiert, innerhalb kürzester Zeit schock-schock-gefroren, um zu verhindern, dass sich Wasser in den Zellen vergrößert und so für harte Kristalle im Eis sorgt. Genau das wird bei herkömmlichen Speiseeis durch viel Zucker, Fett und Luft ausgeglichen.

Das Resultat: Eis, das rezeptorientiert kreiert werden kann. Das heißt, die Eissorte wird nicht nur außergewöhnlich, sondern auch gesund. Den geschmacklichen Möglichkeiten sind eigentlich nur noch die biologischen, anatomischen Grenzen gesetzt. Kyl soll ausschließlich auf frischen Zutaten basieren, beispielsweise Rosmarin, 100 Prozent Joghurt mit Mango-Püree, Kokosmilch, Madagaskar-Vanille oder Kokosblütensirup. Am Ende schlägt das Molekyleis herkömmliche Sorten in jeder Beziehung. Auch Veganer und Laktose-intolerante Menschen dürfen sich über eigene Kyl21-Sorten freuen.

Bild: Kyl/Companisto

Bild: Kyl/Companisto

Die Integrität dieser Linie wird in der Auswahl der Zutaten vorbildlich fortgeführt. Zum Einsatz kommen Bio- und Fairtrade-Produkte, wo immer es nur möglich ist.

Stil am Stiel

Einem Geschmackstest konnten wir Kyl noch nicht unterziehen, den eigenen Angaben zufolge ist es aber besser als herkömmliches Speiseeis. Dafür spricht auch das allseits bekannte Sprichwort „Das Auge isst mit.“ In den fünf Jahren der Entwicklung ist es dem bunten Team, das unter anderem aus einem Nahrungswissenschaftler, einem Stickstoff-Anlagenbauer, einem Produktdesigner und einem 3-Sterne-Koch besteht, gelungen, völlig neue, geometrische Formen für Eis am Stiel zu ermöglichen. Die langjährige Erfahrung im Umgang mit der avantgardistischen Molekularküche hat hier deutlich seine Spuren hinterlassen.

Bild: Kyl/Companisto

Kyl21, Clowni und Kyl72. Bild: Kyl/Companisto

Dieses Eis ist ein echter Hingucker. Man möchte am liebsten sofort probieren und testen, wie sich die kantigen, bei minus 196 Grad kaltem, flüssigem Stickstoff schock-schock-gefrorenen Eisgebilde im Mund anfühlen. Auch wenn es sehr ungemütlich klingt – es könnte gut und gerne ein Erlebnis sein, das man wiederholen wird. Von den unterschiedlichen Kyl-Marken, die in der hauseigenen Science Kitchen entwickelt wurden, sind bislang erst wenige veröffentlicht worden – wenngleich sie in verschiedenen Ausführungen erhältlich sein werden.

Kyl 21, mit seiner avantgardistischen Formsprache und außergewöhnlichen Rezepturen wird nicht nur in Bio, sondern auch Vegan, laktosefrei oder als Cocktail mit Alkohol zu genießen sein. Die Preise liegen zwischen 2,40 Euro und 3,80 Euro.

Bild: Kyl/Companisto

Bild: Kyl/Companisto

Clowni, speziell für Kinder, ist die „happy making organic ice cream“, mit der soziale Projekte für bedürftige Kinder unterstützt werden. Sie beinhaltet nur kindgerechte Zutaten, beispielsweise zahnfreundlichen und guten Zucker – ja, hier kommt doch wieder Zucker zum Einsatz. Im Video am Ende des Artikels werden noch einige andere Sorten aufgeführt.

Die Herstellung von großen Mengen Molekyleis ist sehr komplex, darum arbeitet man mit der Broser GmbH, ein führender deutscher Stickstoff-Anlagenbauer, zusammen. Normal ist das Unternehmen für Aufgaben wie das Rohrfrosten in Atomkraftwerken verantwortlich. Nun entwickelt man den „Kylator“, die erste Massen-Molekyleis-Produktionsanlage der Welt.

Flüssiger Stickstoff mit -196 Grad Celsius. Zum Vergleich: Herkömmliches Speiseeis wird bei -30 Grad Celsius hergestellt. Bild: Broser/Companisto

Flüssiger Stickstoff mit -196 Grad Celsius. Zum Vergleich: Herkömmliches Speiseeis wird bei -30 Grad Celsius hergestellt. Bild: Broser/Companisto

Die Crowdfunding-Kampagne läuft noch ein paar Wochen, allerdings ist das Ziel von 50.000 Euro schon längst überschritten. Selbst der Maximalwert von 800.000 Euro wird in Kürze erreicht werden, davon ist bei einer aktuellen Finanzierung über 790.000 Euro auszugehen.

Hier geht´s zur Companisto-Kampagne von Kyl!

Tags :Quellen:Companisto YouTube
  1. Ah, die bedienen sich also auch der fairtrade und bio lüge! Dann ist ja klar was man von der firma und dem wahrheitsgehalt ihrer aussagen halten kann

    1. Wieso Bio Lüge? Was bist du denn für einer? Unglaublich. Noch nie gesehen geschweige denn probiert und alles neue erst mal schlecht machen.

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