LG: Neue OLED-Displays für Fernseher sind transparent und einrollbar

Oled-Bildschirme sind dünn und flexibel

Full-HD auf einer Diagonalen von 18 Zoll. Das klingt wenig aufregend, wäre da nicht das flexible OLED-Panel, das bis zu einem Radius von drei Zentimetern eingerollt werden kann. Das zweite, transparente Panel, das eine Durchlässigkeit von dreißig Prozent aufweist, lässt sich beispielsweise in Haus- oder Bürowände integrieren.

Am gestrigen Donnerstag stellte LG Display zwei neue 18-Zoll-OLED-Displays für TV-Geräte vor. Das flexible Panel, das oben im Bild zu sehen ist, bietet laut LG eine Auflösung von 1.200 mal 810 Pixel. Es kann bis zu einem Radius von drei Zentimetern eingerollt werden, ohne dass die Anzeige in ihrer Funktion beeinflusst wird.

Die OLED-Technologie, die das Unternehmen in den neuen Displays einsetzt, erlaubt dünnere, leichtere und flexiblere LCDs. Sie sind nicht nur annähernd unzerbrechlich, sondern könnten auch um Ecken herum verwendet werden.

Die neuen transparenten OLED-Panels sollen hingegen eine dreißigprozentige Durchlässigkeit aufweisen. Das wäre weit mehr als bei üblichen LCDs, die in der Regel auf eine Durchlässigkeit von rund zehn Prozent kommen. LG zufolge wurde auch die Trübheit reduziert.

Bild: LG

Bild: LG

LG ist nicht das einzige Unternehmen, das an transparenten und biegsamen Displays arbeitet. Samsung, Nokia und Apple beschäftigen sich schon seit Jahren mit diesen Technologien. LG ist derzeit allerdings der Marktführer in diesem Bereich. Es hat mit dem LG G Flex bereits ein Smartphone im Programm, dessen Display leicht flexibel ist. Auf der Consumer Electronics Show in Las Vegas präsentierte das südkoreanische Unternehmen zudem einen flexiblen 77-Zoll-OLED-TV.

In-Byung Kang, Senior-Vizepräsident und Leiter der Forschungsabteilung bei LG Display, ist zuversichtlich, dass LG bis zum Jahr 2017 flexible und transparente Ultra-HD-OLED-Panels mit Diagonalen über 60 Zoll mit Durchlässigkeiten von mehr als 40 Prozent und einem Krümmungsradius von 100R auf den Markt bringen wird.

Tags :Via:Christian Schartel, CNET.de

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